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Nachricht vom 09.06.2020    

Ein Meilenstein für den Klimaschutz im Westerwaldkreis

Der Kreisausschuss des Westerwaldkreises hat in seiner Sitzung am 8. Juni beschlossen, die aktuellen Förderungen zu nutzen, um ein Klimaschutzkonzept für den Westerwaldkreis zu erstellen und die Einstellung eines Klimaschutzmanagers durch die Verwaltung vorbereiten zu lassen.

Gabriele Greis. Foto: privat

Montabaur. Das freut besonders die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Westerwälder Kreistag, Gabriele Greis. „Schön, dass wir damit nach mehr als einem Jahr dem Antrag der SPD-Fraktion vom April 2019 einstimmig folgen“, zieht sie das Fazit. „Besser spät als nie!“

Es ist unstrittig, dass der Mensch mit seinem Tun und Handeln das Klima verändert und inzwischen werden auch im Westerwald die Auswirkungen augenfällig. Abgestorbene Fichtenwälder, zunehmende Handlungsbedarfe bei der Wasserversorgung, sinkende Pegel in Bächen und Flüssen – die Auswirkungen des Klimawandels sind vielfältig.

Umso wichtiger ist es für die SPD-Fraktion, auf allen Ebenen – von der globalen bis zur lokalen – Lösungen zu finden, um das Unvermeidbare zu beherrschen und das Unbeherrschbare zu vermeiden.

Nicht nur der Bund und die Länder sind dabei gefordert, sondern auch die Menschen in den Kommunen und die Kommunen selbst. Auf Ebene der Verbandsgemeinden wurden vielerorts bereits Klimaschutzkonzepte erstellt. Die Erfahrungen sind positiv.



„Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man sich gezielt und strukturell Gedanken macht, wie diese Querschnittsaufgabe in den Verwaltungen verankert werden kann, oder ob man an der einen oder anderen Stelle Maßnahmen ergreift, wenn sie gerade auf der Hand liegen“, so Greis weiter. „Eine Solaranlage auf einem Schulgebäude ist zweifellos richtig und wichtig, aber hat wenig mit umfassendem, wirksamem Klimaschutz zu tun. In den Kommunen liegen große Potenziale zur Minderung der Treibhausgasemissionen, sowie zur Anpassung an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels. Die Handlungspotentiale für den Westerwaldkreis werden nun erarbeitet und man darf gespannt sein, welche Möglichkeiten sich herausstellen werden, die bislang ungenutzt geblieben sind.“

Dass das Thema „Klimaschutz“ auch und vor allem von der jungen Generation außerordentlich ernst genommen wird ist eine zusätzliche Bestätigung dafür, dass es die politische Beachtung verdient, die es nun im Westerwaldkreis erfährt. (PM)


Mehr zum Thema:    SPD   
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Kommentare zu: Ein Meilenstein für den Klimaschutz im Westerwaldkreis

2 Kommentare

Das kommt 5 Jahrzehnte zu spät! Ich habe schon vor Jahrzehnten Maßnahmen zum Klimaschutz in der Praxis umgesetzt. Wenn alle sich so verhalten hätten, hätten wir die Probleme heute nicht. PV ist eine deutsche Erfindung Einstein 1905. Weltmarktführer ist China. Das ist wirklich schlimm. Das ist nur ein Beispiel.

#2 von Sören Sander, am 11.06.2020 um 12:08 Uhr
Glückwunsch zum Kreis-Klimaschutzmanager: besser spät wie nie!
Ein erstes Tätigkeitsfeld wäre, den Autohof der Firma Bellersheim an der B255 zu verhindern! Spätestens nach diesem Sommer mit den steigenden Baumschäden, ist jeder gesunde Baum erhaltenswert! Außerdem brauchen wir in Montabaur und Umgebung nicht noch mehr Flächenversiegelung, siehe auch geplante Erweiterung des FOCS, oder?
#1 von Stephanie Daun-Brater
, am 11.06.2020 um 09:34 Uhr

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