Werbung

Nachricht vom 03.06.2020    

Neue Kita in Ransbach-Baumbach eingeweiht und eingesegnet

Die Anwesenden in der D´Estherstraße in Ransbach-Baumbach strahlten mit der Sonne um die Wette. Dazu hatten sie auch allen Grund, denn die Einweihung und Einsegnung der neuen Kita wurde, trotz der Einschränkungen durch die Corona-Krise, gebührend gefeiert. Die Kita hat sich den originellen Namen „Haus der kleinen Füße“ zulegt. Mara Licht, die Leiterin der Kita, sowie Stadt- und Verbandsbürgermeister Michael Merz hatten zur Einweihung eingeladen.

Schlüsselübergabe von Michael Merz an Mara Licht. Fotos: wear

Ransbach-Baumbach. Viele, die am Gelingen des Neubaus beteiligt waren, nahmen an der kleinen Zeremonie teil: Der 1. Beigeordnete Berthold Steudter, Vertreter des Stadtrates, Pfarrer Alfred Much von der katholischen Kirche und Pfarrer Wolfgang Weik von der evangelischen Kirche, sowie Architekt Benno Eulberg und Wolfgang Kambeck vom Bauamt der Stadt Ransbach-Baumbach. Das gesamte Team der Erzieherinnen war selbstverständlich auch erschienen, leider durften die Hautprotagonisten, um die sich schließlich an diesem Feiertag alles drehte, wegen der Einschränkungen nicht teilnehmen: die Kinder. Trotzdem fand eine angemessene Feier statt, die dem Anlass entsprechend mit Freude und Stolz begangen wurde.

Bürgermeister Michael Merz stand die Freude über das gelungene Werk buchstäblich ins Gesicht geschrieben, als er ein kurzes Fazit zog. Er lobte die Unterstützung durch den Stadtrat, wobei alle Fraktionen parteiübergreifend von Anfang an den Neubau der Kita vorbehaltlos unterstützten. Die Notwendigkeit zum Neubau war allen von Beginn an klar, zumal sich die Töpferstadt Ransbach-Baumbach innerhalb weniger Jahre den neuen Herausforderungen stellen musste. Der enorme Bevölkerungszuwachs innerhalb kurzer Zeit zeige die Attraktivität für die Stadt, hatte aber auch logischerweise die Folge, dass für viele Kinder neue Kitaplätze geschaffen werden mussten. Michael Merz dankte allen Beteiligten für die unbürokratische Unterstützung während der Bauphase, explizit nannte er den Architekten Benno Eulberg, der es schaffte, den Neubau fristgerecht zu erstellen. Dem Kita-Team unter ihrer Leiterin Mara Licht wünschte Michael Merz gutes Gelingen bei seiner anspruchsvollen Arbeit mit den Kindern.

Architekt Eulberg nannte die neue Kita eine „Hightech-Kita“. Benno Eulberg gab als verantwortlicher Architekt einen kurzen Rückblick über die Entstehung des Bauwerkes. Am 16. April 2018 erfolgte die Grundsteinlegung zum Bau der Kita, bereits am 19. Oktober 2018 konnte das Richtfest gefeiert werden. Der Baubeginn des 2. Bauabschnittes erfolgte am 2. April 2019 und endete am 2. Juni 2020 mit der offiziellen Einweihung. Der Architekt lobte die gute Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gremien der Stadt, vergaß aber nicht, auch die Handwerker zu loben, die das Werk letztendlich vollbrachten.

Die Kita wurde mit der neuesten Technik versehen, unter anderem mit einem Gasbrennwert-Heizkessel mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) auf Brennstoffzellenbasis, als Zusatzwärmeerzeuger zur parallelen Erzeugung von Strom und Wärme, wobei nicht verbrauchte Energien in das öffentliche Netz eingespeist werden können. Die Lüftung überwacht die Einhaltung der CO2-Werte, erwähnenswert ist auch die Brandschutzanlage auf dem neuesten Stand. Der Ausdruck „Hightech-Kita“ ist durchaus zutreffend. Ein weiteres Plus sieht der Architekt in der Möglichkeit, die Kita nochmals zu erweitern, sollte das Bedürfnis nach Kinderbetreuung weiter steigen. Die Baukosten, inklusive der Baunebenkosten, bezifferte der Architekt auf rund 2.300.000 Euro.

Im Anschluss nahmen die Pfarrer Weik und Much die Einsegnung der neuen Kita vor, beide hoben in ihren kurzen Ansprachen die Bedeutung der Kita hervor, sahen es als große Chance, auch durch die Vielfalt von Religionen und Sprachen in der Einrichtung, das Leben der Kinder zu bereichern. Nach der Einsegnung der Kita wurde das gemeinsame „Vater unser“ gesprochen.

Mara Licht, die Leiterin der Kita „Haus der kleinen Füße“, dankte allen Beteiligten, sie erklärte weiter, dass sie in ihrer Arbeit von einem hochmotivierten Team von Erzieherinnen unterstützt werde. Alle seien bereit, endlich mit der Arbeit beginnen zu können. Insgesamt sind 12 Erzieherinnen in der Kita beschäftigt sowie eine Heilerziehungspflegerin, die Kinder mit Beeinträchtigung betreut. Es werden 85 Kinder aufgenommen, die in einer Krippengruppe für Kinder bis 2 Jahre, sowie drei geöffneten Gruppen für Kinder von 2 bis 6 Jahren, aufgeteilt sind. Von den 85 Kindern haben 34 Ganztagsplätze. Es soll ein teiloffenes Betreuungskonzept zum Tragen kommen, das heißt, zunächst bleiben die drei Gruppen separat für sich, später werden die Türen geöffnet und man kann sich gegenseitig besuchen und beschäftigen. Die Verpflegung der Kinder erfolgt innerhalb der Kita, dafür stehen dann eine ausgebildete Köchin und zwei Küchenhilfen zur Verfügung.

Anschließend führte Mara Licht die Besucher/innen durch das neue Gebäude und präsentierte die Räumlichkeiten, die alle kindgerecht eingerichtet sind und mit Schlaf- und Ruhemöglichkeiten ausgestattet sind. Im großen Außenbereich mit viel Grün haben die Kinder die Möglichkeit, an vielen Spielgeräten altersgerecht zu spielen und herumzutollen. Zum Ende der Einweihung waren sich alle Besucher/innen einige, dass die Stadt Ransbach-Baumbach ein „Schmuckkästchen“ geschaffen hat, welches durch die Möglichkeit zur Erweiterung, auch für die ständig wachsenden Anforderungen für die Zukunft gewappnet ist. wear


Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Ransbach-Baumbach auf Facebook werden!

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       
       
       
     


Kommentare zu: Neue Kita in Ransbach-Baumbach eingeweiht und eingesegnet

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Inzidenzwert für den Westerwaldkreis steigt weiter an

Am 30. Oktober meldet der Westerwaldkreis 993 (+55) bestätigte Corona-Fälle. Inzidenzwert für den Westerwaldkreis liegt bei 109 und ist weiterhin angestiegen. Der Kreis verzeichnet aktuell 329 aktive Fälle.


Region, Artikel vom 30.10.2020

Der Überblick über die neuen Coronaregeln

Der Überblick über die neuen Coronaregeln

INFORMATION | Die 26-seitige „Zwölfte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz“ tritt am 2. November 2020 in Kraft und mit Ablauf des 30. November 2020 wieder außer Kraft. Sinn und Zweck der durch die Corona-Bekämpfungsverordnungen angeordneten Maßnahmen ist die Verhinderung der unkontrollierten Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2.


Verkehrsunfallflucht auf der L 292, Zeugen gesucht!

Die Polizeiinspektion Hachenburg sucht einen Unfallfahrer, vermutlich mit einem dunklen VW Polo, der am Freitag mit einem Leitpfosten an der Landesstraße 292 zwischen Hachenburg und Steinebach an der Wied kollidierte und sich anschließend unerkannt entfernte.


Schausteller beleben Selters mit einem „Pop-Up-Park“

In üblen Zeiten ist es nicht leicht den Menschen, und dabei insbesondere den Kindern, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, und zudem in der eher tristen Jahreszeit etwas Freude aufkommen zulassen. Da in diesem Jahr aus den bekannten Gründen die beliebte Kirmes in Selters abgesagt werden musste, kam die Schaustellerfamilie Klinge aus Koblenz auf die lobenswerte Idee, einige Fahrgeschäfte in den Westerwald zu schicken, die in Westerburg, Meudt, und zuletzt in Selters, etwas Rummelplatz-Atmosphäre vermitteln konnten.


D-Haus Altstadt Hachenburg für halbe Million zu teuer

Eine Liebesheirat war die Fusion der Stadt Hachenburg mit der benachbarten Gemeinde Altstadt noch nie, aber eine sinnvolle Vernunftehe. Das haben die klugen Stadtväter vor 50 Jahren erkannt und einen entsprechenden „Ehevertrag“ ausgehandelt. Altstädter Sonderrechte wurden damit auf Lebenszeit für alle Zukunft festgeschrieben.




Aktuelle Artikel aus der Politik


Neue Ortsdurchfahrt Westernohe (L 298) fertiggestellt

Westernohe/Mainz. „Der Ausbau der Ortsdurchfahrt im Zuge der Landesstraße 298 einschließlich der Herstellung neuer Gehwege ...

D-Haus Altstadt Hachenburg für halbe Million zu teuer

Hachenburg. Im vorigen Jahr konnte das 50-jährige Bestehen gefeiert werden. Kein Anlass für ein Volksfest, aber in der Erkenntnis, ...

Marienstatter Zukunftsgespräche 2020 - Leben im Wandel

Marienstatt. Auch virtuell werden Sie die Möglichkeit haben, sich an der Diskussion aktiv zu beteiligen.

Die Zeichen des ...

Corona war Thema im Jugend-, Schul-, Sport- und Sozialausschuss

Hachenburg. Eine so lange Sitzungspause, der Ausschuss kam zuletzt am 11. Februar.2020 zusammen, hatte es in der Vergangenheit ...

Förderung zur digitalen Ausstattung der Bad Marienberger Schulen

Bad Marienberg. Über das Sofortausstattungsprogramm stellt der Bund 500 Millionen Euro zur Beschaffung zusätzlicher Laptops, ...

CDU-Vorschlag: Stefan Leukel soll VG-Bürgermeister werden

Hachenburg. CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Karl-Heinz Boll und Fraktionsvorsitzender Johannes Kempf charakterisieren Stefan ...

Weitere Artikel


LTE für Hergenroth bis Ende 2021

Hergenroth. Anwohner und Gäste in Hergenroth profitieren zukünftig von schneller Datenübertragung im LTE-Netz der Telekom. ...

Arbeitsmarkt: Corona-Tief statt Frühjahrs-Hoch

Montabaur. „Im April haben sich die Folgen des Shutdown und des massiven wirtschaftlichen Einbruchs erstmals statistisch ...

Erste Konferenz der Gremienvorsitzenden der Westerwälder Grünen

Oberhaid. Auf Anregung des Kreissprechers Torsten Klein beschäftigten sich die Fraktionsvorsitzenden im Rahmen ihrer ersten ...

Gewitter möglich: Das Wetter kann nun ungemütlich werden

Region. „Obacht, am Nachmittag kann’s örtlich ordentlich scheppern“ – keine guten Wetteraussichten verspricht das Westerwaldwetter ...

Westerwälder Rezepte: Hollerblütenküchlein zur Holunderzeit

Zutaten für vier Portionen
4 große oder 8 mittlere Holunderblütendolden
2 gehäufte Esslöffel Dinkelmehl Type 1050
4 Esslöffel ...

Kolumne „Themenwechsel“: Kinder sind unsere Zukunft

Am 1. Juni diesen Jahres, vorgestern, stand ein wichtiger Tag im Kalender, den in meinem Umfeld kaum jemand wahrgenommen ...

Werbung