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Nachricht vom 30.04.2020    

Gefahrbäume an der K17 zwischen Stein-Wingert und Alhausen erfolgreich beseitigt

Das Forstamt Hachenburg teilt mit, dass die Verkehrssicherung entlang der K17 erfolgreich abgeschlossen ist. Die angekündigte Maßnahme entlang der K17 konnte am Mittwoch, 29. April und somit einen Tag früher als geplant abgeschlossen werden. Alle abgestorbenen Fichten sowie drei Kiefern, die eine potentielle Gefahr für den Verkehr dargestellt haben, wurden durch die Mitarbeiter des Forstbetriebes Lars Weyer professionell gefällt.

Verbleiben der gefällten Bäume auf der Fläche. Ein neuer Waldrand kann entstehen...Fotos: Tim Bettgenhäuser, Forstamt Hachenburg

Hachenburg. Bedingt durch die aktuelle Lage des Holzmarktes, sowie die Qualität der betroffenen Bäume werden diese auf der Fläche verbleiben und können nicht wirtschaftlich verwertet werden. Mit der Zeit entsteht hier Lebensraum für unschädliche Totholzbewohner und Pilze. Das Holz wird zersetzt und als Nährstoffe wieder dem Boden zugeführt. Von den bereits länger abgestorbenen Fichten geht kein Borkenkäferrisiko mehr für noch gesunde Fichten aus. Ein Abrutschen der im Bestand verbleibenden Bäume wird durch die etwas höheren Stöcke, sowie dem Fällen in „Schwaden“ und dem dadurch bedingten Verkeilen der Kronen ineinander bestmöglich verhindert.

Die K17 kann daher ab sofort wieder ohne die Gefahr herabfallender Äste und Stämme uneingeschränkt genutzt werden. Auch der zugeworfene Wanderweg „Naturpfad Weltende“ wurde bei dieser Gelegenheit wieder freigeschnitten. Weitere Arbeiten entlang der Wanderwege müssen noch etwas auf sich warten lassen. Vorrangig müssen die Gefahrenbäume, meist abgestorbene Fichten, entlang der öffentlichen Straßen beseitigt werden, damit der Straßenverkehr wieder sicher ist. So sieht es der Gesetzgeber vor.



Das Forstamt bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit den Bürgern, der Kreisverwaltung und dem Forstbetrieb Lars Weyer und wünscht eine unfallfreie Nutzung der K17 und des Wanderweges. (PM)



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