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Nachricht vom 29.04.2020    

Jugendkirche und Bistum starten Challenge #gottmachtsinn

Kann man Gottes Stimme hören? Und wenn ja: Welchen Einfluss hat dieser Ruf aufs eigene Leben? #gottmachtsinn nennt sich ein Projekt der Evangelischen Jugendkirche Way to J und des Teams „Berufe der Kirche“ des Bistums Limburg – und die Raute verrät, dass es im Internet stattfindet. „Das Ziel von #gottmachtsinn ist, Menschen mit kurzen Videos zu ermutigen, über ihre ganz persönliche Berufung nachzudenken, auf Gottes Ruf zu hören und diesem zu folgen“, erklärt Mit-Initiator Stefan Ley.

Letitia Olivier und Stefan Ley. Foto: Peter Bongard

Westerburg/Region. Die Geburtsstunde von #gottmachtsinn schlug beim Hackathon #glaubengemeinsam. Bei dieser digitalen Ideenbörse entwickelten zahlreiche kreative Köpfe Anfang April neue Impulse für die Kirche im Netz. Die Fragen, die bei #gottmachtsinn im Mittelpunkt stehen, sind hingegen zeitlos. Macht Gott in meinem Leben Sinn? Wenn ja: in welchen Bereichen? Und wie können wir seinen Ruf im Alltag umsetzen?

Letitia Olivier von der Jugendkirche Way to J erklärt, wie daraus eine „Challenge“, also eine Herausforderung wird: „Menschen sollen in kurzen Filmen und mit eigenen Worten schildern, warum sie das, was sie tun, als ihre Aufgabe empfinden und warum sie glauben, dass Gott sie an diesen Platz gestellt hat.“

Dieser Clip wird dann mit dem Hashtag #gottmachtsinn auf Instagram und anderen Kanälen veröffentlicht. „Dann werden drei, vier weitere Leute nominiert, die darüber sprechen – und so kann sich #gottmachtsinn organisch ausbreiten.“ Stefan Ley und Letitia Olivier hoffen auf vielfältige „Berufungsgeschichten“: „Geschichten, die zeigen, dass Gott heute noch das eigene Leben prägen kann“, sagt Stefan Ley.



Für den Start der überkonfessionellen Challenge suchen die #gottmachtsinn-Initiatoren nun Christinnen und Christen, die in einem kurzen, maximal einminütigem Clip von ihrer persönlichen „Berufungsgeschichte“ erzählen. „Wir würden gerne mit Menschen loslegen, die in den sozialen Netzwerken schon einen gewissen Bekanntheitsgrad haben“, sagt Stefan Ley. Aber mitmachen kann jeder, der mitteilen möchte, wo und in welchen Bereichen Gott Dinge im Leben verändert und in neue Bahnen gelenkt hat – eben neuen Sinn gegeben hat.

Ob und wie das Projekt angenommen wird, wissen die Initiatoren natürlich noch nicht. Aber das ist ja das Schöne an solchen Challenges. „Wir initiieren nur – der Rest verselbstständigt sich“, sagt Stefan Ley. „Unabhängig davon, welche Kreise #gottmachtsinn in den sozialen Netzwerken zieht: Auch wenn Menschen nur für sich der Frage nachgehen, ob und wo Gott dem eigenen Leben Sinn gibt, hat das Projekt schon etwas Gutes erreicht.“ (bon)

Ab sofort können die kurzen Clips unter dem Hashtag #gottmachtsinn in die sozialen Medien hochgeladen werden.


Mehr zum Thema:    Coronavirus   
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