Werbung

Nachricht vom 20.04.2020    

Höfken/Ahnen: Corona-Futterhilfe für Tierheime und Zoos sowie Entlastung für Gastronomie

Das Land Rheinland-Pfalz startet ein Nothilfeprogramm Corona-Futterhilfe mit einer Million Euro. Das rheinland-pfälzische Kabinett hat sich für Mehrwertsteuerabsenkung in der Gastronomie ausgesprochen.

Ulrike Höfken (links) und Doris Ahnen. Foto: MUEEF

Region. „Tierheime, Zoos und vergleichbare tierhaltende Einrichtungen sind zur Sicherung des Tierwohls und der Tiergesundheit auch dann auf Unterstützung für Futter und tierärztliche Leistungen angewiesen, wenn Besucherinnen und Besucher unter den weiterhin geltenden Beschränkungen wieder kommen dürfen. In Rheinland-Pfalz können Tierheime und Zoos beim Umweltministerium in Mainz einen Zuschuss für die Versorgung der Tiere beantragen.

Mit der Corona-Futterhilfe können bis zu 80 Prozent der während der Schließungstage angefallenen Futter und Tierarztkosten ersetzt werden. Das Nothilfeprogramm soll schnell und unbürokratisch den Einrichtungen helfen, die prekäre Situation aufgrund der Corona-Krise zu meistern“, verkündete Umweltministerin Ulrike Höfken.

Corona-Futterhilfe
Finanzministerin Ahnen ergänzte: „Das Land stellt eine Million Euro für die über 80 Tierheime und über 30 Zoos bereit. Diese Mittel sind für die laufenden Ausgaben für die Fütterung und Pflege der Tiere gedacht. “Aufgrund der Corona-Pandemie und der Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (3.CoBeLVO) vom 23. März waren Tierparks für längere Zeit geschlossen. Dies führte bei den Zoologischen Gärten, Tier- und Wildgehegen zu einer überaus angespannten Finanzsituation.

Nach der Vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (4. CoBeLVO) vom 17. April 2020 können die Zoos und Tierparke mit weitläufigen Außenbereichen diese zwar unter strenger Zutrittskontrolle wieder öffnen, da Kosten für Futter und Verpflegung der Tiere jedoch unverändert fortbestanden, ergaben sich bereits jetzt erhebliche Finanzierungsbedarfe.

Auch die Tierheime sind betroffen. Die wirtschaftliche Lage von privaten Trägern von Tierpflegeeinrichtungen oder gemeinnützigen Vereinen ist durch die gegenwärtige Corona-Situation sehr angespannt. Fortbestehenden Kosten für Futter, Medikamente und tierärztliche Behandlung, müssen weiterhin finanziert werden. Auch hier kann die Corona-Futterhilfe beantragt werden und Abhilfe schaffen.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

Gruppenleitung (m/w/d) Vollzeit in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt zum 01.01.2027

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

pädagogische Fachkraft als Nachtwache (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Hauswirtschaftskraft (m/w/d) für Wohnstätte

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

⇒ Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Unter corona-futterhilfe@mueef.rlp.de können die Einrichtungen ab Mitte dieser Woche einen Antrag stellen. Antragsberechtigt sind Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen im Sinne des § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Tierschutzgesetz (TSchG) sowie Zoos im Sinne des § 42 Abs. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), unabhängig von ihrer Rechtsform und der Trägerschaft. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gewährung der Billigkeitsleistung. Die zuständige Bewilligungsbehörde entscheidet über den Antrag im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Nach derzeitiger grober Schätzung dürften die Zoos eine Corona-Futterhilfe von bis zu 8.000 Euro pro Einrichtung für die Zeit der Schließung erhalten.

Absenkung der Mehrwertsteuer
„Die Corona-Krise stellt die Gastronomiebranche vor wirtschaftlich existenzielle Probleme. Eine befristete Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent für die Gastronomie wird für eine gezielte Entlastung der Betriebe sorgen“, erklärte Finanzministerin Doris Ahnen. Alleine in Rheinland-Pfalz gibt es insgesamt in der Gastronomie und im Beherbergungsgewerbe über 13.500 Unternehmen mit fast 113.000 Beschäftigten. Mit dieser Maßnahme würden die Betriebe in Rheinland-Pfalz mit rund 300 Millionen Euro unterstützt werden. Das rheinland-pfälzische Kabinett hat sich dafür ausgesprochen. „Der Tourismus und das Gastgewerbe sind ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor in Rheinland-Pfalz. Auch in Rheinland-Pfalz ist das Gastgewerbe durch die aktuelle Krise besonders betroffen. Jetzt ist es wichtig, dass Hotels und Gastronomie eine klare Perspektive für die Zeit nach den Schließungen erhalten“, so Ahnen.



Mehr dazu:   Coronavirus  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Termin verschoben: Johannes Behner lädt zum Feierabendgespräch nach Rennerod ein

Die zweite Gesprächsrunde "Klartext - Das Feierabendgespräch" mit dem Landtagsabgeordneten Johannes Behner, ...

Protest gegen Basaltabbau: "Nauberg soll Naturschutzgebiet bleiben"

Ein breites Bündnis aus Politik, Naturschutz und Zivilgesellschaft aus den Kreisen Altenkirchen und Westerwald ...

Bundesförderung für Klärschlammprojekt in Selters

Die Verbandsgemeinde Selters erhält finanzielle Unterstützung vom Bund für ein innovatives Klimaschutzprojekt. ...

Bundestag beschließt umfassende Neuausrichtung der Notfallversorgung

Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung beschlossen. Geplant sind unter ...

Wanderausstellung des Deutschen Bundestages in Montabaur

Vom 26. bis 30. Oktober 2026 gastiert die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages in der Berufsbildenden ...

Westerwälder Kreistag beschließt Nachtragshaushalt einstimmig

Der Westerwaldkreis steht im Haushalt 2026 besser da als zunächst geplant. Grund dafür sind unter anderem ...

Weitere Artikel


316 bestätigte Fälle im Westerwaldkreis, davon 136 genesen

Am heutigen Montag (20. April) gab es keine Neuinfizierten im Westerwaldkreis. Leider erhielt das Kreisgesundheitsamt ...

Verwaltung der VG Montabaur passt Bürgerservice an

Lockerungen in kleinen Schritten: Nach vier Wochen mit strengen Einschränkungen in der Corona-Krise kann ...

Lebensmittelspenden für Bedürftige: Tafelersatz in Hachenburg

Am Karsamstag, 11. April, besuchte Peter Klöckner den DRK Ortsverein Hachenburg, der in Kooperation mit ...

Corona-Krise: Trotz Lockerungen Regeln beim Sport beachten

Die Lockerungen für den Sport, die die Landesregierung zum Wochenende veröffentlicht hat, haben bei den ...

Größere Spielräume für die Gastronomie schaffen

Auch wenn seit heute viele Geschäfte endlich wieder ihre Tore öffnen dürfen, beklagt die CDU-Landtagsabgeordnete ...

Klara trotzt Corona, XVII. Folge

Die Autoren der Limburg-Krimis um die schrullige Haushälterin Klara Schrupp und ihren gutmütigen Chef, ...

Werbung