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Nachricht vom 10.03.2020    

Power fürs Immunsystem – Krankheiten trotzen

Kein anderes Thema beschäftigt den Westerwaldkreis sowie den Rest von Deutschland so sehr, wie das Coronavirus. Mittlerweile gibt es so gut wie keinen Lebensbereich mehr, der nicht davon irgendwie beeinflusst wird. Das Beste, was man tun kann, ist zu Hause bleiben, um andere nicht zu gefährden oder möglicherweise sogar anzustecken. Allerdings kann man auch selbst noch sehr viel tun, um sein eigenes Immunsystem zu stärken, um bei einer möglichen Ansteckung bestens gerüstet zu sein. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, ein gutes Abwehrsystem zu haben. Hier ein paar Tipps, wie man das am besten schafft.

Foto und Quelle: Mylene2401 | pixabay.com

Hände waschen

Das regelmäßige Händewaschen sorgt nicht nur dafür, dass man sich selbst besser vor Viren und Bakterien schützt, sondern auch andere. Hält man seine Hände sauber, verteilt man nämlich keine Bazillen auf Oberflächen oder Gegenständen, mit denen man in Kontakt kommt.

Das Händewaschen sorgt zwar nicht dafür, dass das eigene Immunsystem stärker wird, allerdings unterstützt man es dadurch. Denn die regelmäßige Reinigung sorgt dafür, dass die Viren nicht in den Körper gelangen und sich dort breitmachen können.

Mindestens 20 bis 30 Sekunden sollte der Vorgang dabei andauern. Dabei sollte man darauf achten, dass man wirklich gründlich ist und keine Stelle auslässt. Auch das Abtrocknen danach ist wichtig, da sich Bakterien auf feuchten Oberflächen besser vermehren können.

Auf die Ernährung achten

Damit das Immunsystem richtig funktionieren kann, braucht es natürlich eine Vielzahl an Vitaminen. Dazu zählen die Vitamine A bis E. Zusätzlich sind noch weitere Nährstoffe, wie etwa Zink oder Kupfer nötig, um die Abwehrkräfte zu stärken. Viele Wissenschaftler vermuten zudem einen starken Zusammenhang mit der Darmgesundheit, weshalb sich eine ballaststoffreiche Ernährung positiv auswirken kann.

Besonders gut für die Gesundheit sind Lebensmittel, wie beispielsweise Brokkoli, Karotten, Knoblauch, Spinat, Zitrusfrüchte, Linsen und Nüsse. Sie sollten sowieso Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Zusätzlich kann man sein Immunsystem mit verschiedenen natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen. Seit Jahrhunderten gilt beispielsweise die Hanfpflanze als Wundermittel, um den menschlichen Körper belastbarer zu machen. Was nicht zuletzt auch dazu geführt hat, dass seit März 2017 medizinisches Cannabis bei uns in Deutschland auf Rezept erhältlich ist. Der Anbau von Cannabispflanzen ist jedoch illegal.

Sonne tanken und bewegen

Die Kraft der Sonnenstrahlen ist wirklich nicht zu unterschätzen. Zwar lässt sich ein Teil des Bedarfs an Vitamin D durch die Nahrung, insbesondere durch fetthaltigen Fisch, aufnehmen, ein großer Teil wird jedoch vom Körper selbst produziert. Dazu braucht es allerdings Sonnenstrahlen, die auf die Haut treffen, damit das Vitamin entstehen kann. Wird ein Vitamin-D-Mangel festgestellt, was vor allem in den dunklen Monaten vorkommen kann, können in Absprache mit dem Arzt entsprechende Präparate verordnet werden.

Ist man an der frischen Luft und bewegt sich noch zusätzlich, wird das Immunsystem noch mehr gestärkt. Bei jedem Training werden die Abwehrkräfte leicht gereizt, was den Körper belastbarer macht. Man kann es am besten mit einem Muskel vergleichen, der trainiert wird. Das Immunsystem ist der Muskel, der durch die Anstrengung immer größer wird.

Stress und zu starke Anstrengung vermeiden

Auch wenn Bewegung gut tut, kann man mit zu viel davon genau das Gegenteil bewirken. Grund dafür ist der sogenannte Open-Window-Effekt. Bei einer kurzfristigen starken Belastung des Körpers steigt die Zahl der Immunzellen stark an. Wenn man sich nach dem Sport eine Ruhephase gönnt, sinkt die Zahl der Zellen sogar unter den Ausgangswert, wenn die Belastung vorher zu stark war. Diesen Zeitpunkt nutzen Krankheitserreger aus und nisten sich im geschwächten Körper ein.

Genauso kann zu viel Stress dem Immunsystem schaden. Bei zu viel psychischer Belastung kann es im Körper zu Erschöpfungszuständen kommen, was dann wieder von den Viren genutzt wird. Gerade in Zeiten von Corona sollte man also Stresssituationen meiden und sich lieber mal eine Pause gönnen.

Viel Flüssigkeit

Man kann es gar nicht oft genug sagen: Ein gesunder Körper braucht viel Flüssigkeit, um gut gegen Krankheiten gerüstet zu sein. Trinkt man zu wenig, dann trocknen die Schleimhäute aus und Viren und Bakterien können schlechter abtransportiert werden. Ein Erwachsener sollte mindestens zwei Liter reine Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten eignet sich dazu Wasser. Aber auch ungesüßte Tees, Schorlen und Kaffee halten den Wasserhaushalt im Gleichgewicht.

Wenn man sich bereits mit einer Krankheit infiziert hat, hilft viel trinken. Durch die Flüssigkeitszufuhr werden die Krankheitserreger schneller wieder aus dem Körper herausgespült.

Genügend schlafen

Ausgeschlafen lebt es sich besser und man ist auch weniger anfällig für Krankheiten. Wer zu wenig schläft, hat weniger Immunzellen in seinem Blut. Außerdem fehlt dem Körper einfach die Energie, um sich zu verteidigen. Im Schnitt sollte man sich zwischen Sechs und Neun Stunden Schlaf pro Nacht gönnen, damit man am nächsten Morgen erholt ist. Die jeweilige Stundenzahl ist allerdings von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Auf Rauchen und Alkohol verzichten

Beide Mittel führen dazu, dass der Körper in der Produktion der Abwehrzellen gehemmt ist. Das Nikotin sorgt zusätzlich dafür, dass die Schleimhäute schneller austrocknen. Hat man einen richtigen Alkoholrausch erlebt, ist das Immunsystem für rund 24 Stunden deutlich geschwächter.

Grundsätzlich gilt, dass Rauchen und Alkohol mehr Schaden im Körper anrichten, als dass sie ihm guttun. Am besten ist es also, wenn man komplett darauf verzichtet. (PRM)



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