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Nachricht vom 27.03.2020    

Kinderhort „Zweite Heimat“ geht ganz neue Wege

Ein Hort ohne Kinder, welch ein Schock für alle Beteiligten. Eltern, Kinder und natürlich das Team standen dieser neuen Situation im ersten Moment entsetzt und hilflos gegenüber. Nach allen noch nie dagewesenen persönlichen Veränderungen mit denen zurzeit jeder von uns umzugehen lernen muss, stand das Hortteam plötzlich ohne Gegenüber, ohne pädagogische Aufgabe da.

Kinderhort "Zweite Heimat" im Home-office. Foto: privat

Höhr-Grenzhausen. Einige Tage, während der Hortraum vom Personal ein neues Outfit erhielt, brauchten die Gedanken, wie mit der skurrilen Situation umzugehen sei, für einige konkrete Ideen. Wie können wir die Hortkinder ohne persönlichen Kontakt erreichen? Was würde den Kindern vielleicht Freude bereiten oder im besten Falle zum eigenen Tun anregen?

Bei all diesen Überlegungen kamen den Mitarbeitern die gesellschaftlichen Entwicklungen natürlich zur Hilfe, allerorten wird geskypt, whatsappvideotelefoniert oder es werden Videos verschickt. Angeregt durch diese technischen Möglichkeiten, wird der Hort jetzt für seine Hortkinder online gehen.

Im Laufe der nächsten Tage wird es verschiedene Videos zu unterschiedlichen Themenbereichen geben, welche von den Eltern und Kindern abgerufen beziehungsweise angeschaut werden können. Auch wenn die ersten Videos wohl eher unprofessionell und ein wenig holprig ausfallen, so hofft das Kinderhortteam doch, dass es ganz viele Antworten und Rückmeldungen erhält, um den Kontakt zu den Kindern nicht zu verlieren. (PM)


Mehr zum Thema:    Coronavirus   
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