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Nachricht vom 21.01.2020    

Klöckner-Kampagne: Wie sieht das Leben der #Dorfkinder aus?

Bundesagrarministerin Julia Klöckner will mit einer neuen Kampagne Aufmerksamkeit auf das Leben der Menschen im ländlichen Raum richten. Der dazugehörige Hashtag #Dorfkinder lenkt den Blick auf die Menschen, die Tag für Tag daran mitwirken, Dörfer und Landgemeinden mit Engagement, Ideen und Leidenschaft voranzubringen. In sozialen Netzwerken erntet die Ministerin dafür Spott, denn sieht so das Leben der Menschen auf dem Land wirklich aus?

(Fotos: BMEL)

„#Dorfkinder haben den Dreh raus, #Dorfkinder bringen neues Leben in alte Mauern, #Dorfkinder behalten das ganze Team im Blick. #Dorfkinder leben gerne in ihrem Dorf, sind verbunden mit ihrer Region und sind stolz auf ihr Zuhause. #Dorfkinder packen an, setzen sich ein, bewegen etwas, probieren Neues aus, um das Leben auf dem Land noch attraktiver zu machen“ – so stellt sich Bundesagrarministerin Julia Klöckner offenbar das Leben auf dem Land vor. Die Kampagne des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft soll „positive Beispiele und innovative Ansätze der ländlichen Entwicklung“ unterstreichen, Klöckner will ein „Bekenntnis zum Land“ abgeben und die Menschen in Deutschland dazu einladen, ihr eigenes Engagement unter dem Hashtag #Dorfkinder in sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder Instagram sichtbar zu machen, wie es auf der Seite des Ministeriums heißt.

Doch in den sozialen Netzwerken hagelt es in erster Linie Spott und Kritik für die Kampagne. Leben auf dem Land bedeute vor allem schlechte Infrastruktur, schlechtes Internet und schlechte Perspektiven, so der Tenor – was zum Teil auch von den Menschen auf dem Land so bestätigt wird. Auf dem Land werde außerdem zu viel gesoffen und es gebe Probleme mit Rechtsextremismus sind weitere Punkte, die Menschen auf mit dem Landleben verbinden. Die „Dorfkinder“ selbst wehren sich gegen Vorurteile und weisen auf die positiven Seiten des Landlebens hin, bringen aber auch ihre eigene Kritik an.

Klöckner selbst sieht die Debatte übrigens als einen „Anstoß für uns alle, um bestehende Probleme auf dem Land anzugehen.“






















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