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Nachricht vom 16.01.2020    

Polizei legte technisch marode Kleintransporter mit Anhänger still

Am 15. Januar kontrollierte die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz auf der Bundesstraße 49 in Höhe von Montabaur gegen 15:30 Uhr einen mit Altfahrzeugen beladenen Kleintransporter mit Anhänger. Das in einem südosteuropäischen Staat zugelassene Gespann zeigte erhebliche technische Mängel.

Symbolfoto

Montabaur. So waren an dem Transporter bereits bei Prüfung an der Kontrollstelle Rahmenbrüche, eine gerissene Bremsscheibe, ein Riss in der Frontscheibe und ein defekter Beifahrergurt feststellbar. Auch der Anhänger zeigte Rahmenbrüche, nicht unerhebliche Durchrostungen und Reifenmängel. Das Gespann wurde bei einer Prüforganisation vorgeführt, wo sich letztlich nicht nur die bereits festgestellten Mängel bestätigten. Es wurden, neben weiteren geringeren Mängeln, zusätzlich noch Defekte an Lenkanlage, Fahrtenschreiber und eine mehr als mangelhafte, unzureichende Bremswirkung festgestellt. Das ernüchternde Ergebnis des Prüfers lautete: Beide Fahrzeug verkehrsunsicher.

Im Weiteren stellten die Kontrolleure fest, dass der aus Südosteuropa stammende 42-jährige Fahrer auch der Fahrzeughalter war. Obwohl dieser schon seit mehreren Jahren seinen Wohnsitz in Deutschland hat, hatte er die Fahrzeuge bisher nicht in Deutschland zugelassen. Da dies aufgrund des regelmäßigen Standortes aber zwingend erforderlich gewesen wäre, waren die Fahrzeuge dementsprechend nicht nach deutschem Recht zugelassen und weder ordnungsgemäß versichert, noch versteuert. Zudem wurde das Gespann für gewerbliche Transporte eingesetzt, ohne dass hierfür die erforderliche Lizenz vorlag.

Die Weiterfahrt wurde direkt untersagt und sowohl Fahrzeugkennzeichen, als auch Zulassungsbescheinigungen zur Verhinderung einer weiteren Nutzung sichergestellt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern noch an, werden aber entsprechende Anzeigen zur Folge haben.

(PM Verkehrsdirektion Koblenz)


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