Werbung

Nachricht vom 11.01.2020    

Gemeinderat Caan tagt: Was passiert mit dem „Lindenbaum“?

Am Donnerstag, dem 6.Februar tagt um 19:30 Uhr der Gemeinderat Caan mit der nicht öffentlichen Sitzung erstmalig in 2020. Die öffentliche Sitzung wird gegen 20 Uhr eröffnet. Der Gemeinderat wird sich unter anderem mit dem weiteren Vorgehen betreffend den Lindenbaum befassen. Der Baum ist ortsprägend und wird von vielen Caaner Bürgern zu Recht als „unser Baum“ gesehen.

Caan. „Ich kann die Vertrautheit unserer Bewohner zu diesem Baum verstehen. Der Baum wurde vor circa 70 Jahren gepflanzt und beim Terrassenbau vor circa 60 Jahren übererdet. Viele der Caaner Bürger sind also mit diesem Baum aufgewachsen. Er symbolisiert folglich ihr eigenes Älterwerden und stellt so sehr hohe emotionale Verbindungen zu den Menschen her.

Jetzt sind wir allerdings an einem Punkt angekommen, der Gefahren für die Allgemeinheit durch das Wurzelwerk dieses Baumes nicht mehr ausschließt und bereits verursacht hat. Zwei Mauern im Umfeld sind in Schieflage geraten! Ein Umstürzen der Mauern ist nicht mehr unmöglich. Aus diesen Gründen haben wir den betroffenen Bereich und die Terrasse unserer Gaststätte sperren lassen“, teilte der Ortsbürgermeister Roland Lorenz mit.

Was wir hier benötigen, ist eine nachhaltige Lösung für unseren Lindenbaum. Es wird nicht wirklich hilfreich sein, wenn zum Beispiel, so wie bereits angedacht, jetzt der Baum freigelegt wird und zwei Mauern in einem größeren Abstand wieder errichtet werden. Die Befürchtung, dass in einigen Jahren diese Problematik erneut auf der Tagesordnung stehen wird und dann noch höhere Kosten verursacht, ist mehr als wahrscheinlich und wird auch von Fachleuten so gesehen.

„Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung über das weitere Vorgehen und die zukünftige Konstellation entscheiden müssen. Auch Fragen des Haushaltes 2020 und der künftigen Haushalte dürfen hier nicht außer acht gelassen werden. Auch die Planungskosten für die barrierefreie Toilette auf der Terrasse finden sich in dem Haushaltsentwurf 2020 wieder. „Der vorgesehene Anbau der barrierefreien Toilette ist ohne Zweifel eine auf die Zukunft ausgerichtete Inklusionsmaßnahme für unsere Bevölkerung. Ob sich dieses Vorhaben aber angesichts unseres aktuellen, aber auch der künftigen Haushalte tatsächlich realisieren lässt, muss abgewartet werden“, ist Lorenz skeptisch. „Wir brauchen zukunftsorientierte Lösungen!“

„Es wird auch in diesem Haushalt deutlich, dass kostenintensive Aufgaben der Gemeinden wie der Straßenausbau, der Vollzug des KiTa-Gesetzes, die Unterhaltung gemeindeeigener Gebäude oder die vorgesehene Aufgabenverteilung von der Polizei auf die Kommunen, vom Land durchgereicht wurden und werden, ohne dass der finanzielle Rahmen der Gemeinden diesen neuen Pflichtaufgaben angepasst wird. Insgesamt gesehen müssen alle unsere Investitionen und Ausgaben zukunftsorientiert nachhaltig sein und somit künftige Haushalte entlasten sowie unserem Gemeinwohl im Dorf dienen, sich aber auf das Notwendige und Erforderliche beschränken. Ein Kraftakt der Gemeinden !“, stellt Lorenz abschließend fest. (PM)


Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Ransbach-Baumbach auf Facebook werden!


Kommentare zu: Gemeinderat Caan tagt: Was passiert mit dem „Lindenbaum“?

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Corona im Westerwaldkreis – 53 neue bestätigte Fälle

Am Freitag, den 4. Dezember meldet die Kreisverwaltung Montabaur 1.949 (+53) bestätigte Corona-Fälle. Der Kreis verzeichnet aktuell 249 aktive Fälle. Der Inzidenzwert steigt wieder auf 61,9 an.


Bedrohte Fischart in der Westerwälder Seenplatte entdeckt

Zum Winter 2020 ließ die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe den Brinkenweiher, einen der sieben Teiche der Westerwälder Seenplatte, erstmalig nach drei Jahren vollständig ab, um die Stauanlage auf Schäden zu kontrollieren. Dabei wurde auch der Bitterling nachgewiesen, eine seltene und in Rheinland-Pfalz vom Aussterben bedrohte Fischart.


Region, Artikel vom 04.12.2020

Einbruch in ehemalige Gaststätte

Einbruch in ehemalige Gaststätte

Die Hachenburger Polizei bittet um Zeugenhinweise zu einem Einbruch in eine ehemalige Gaststätte in der Friedrichstraße in Hachenburg. Das Haus wird derzeit renoviert und ist unbewohnt. Gestohlen wurden Einrichtungsgegenstände.


Neue Brustschmerzeinheit Chest Pain Unit am Herz-Jesu-Krankenhaus

Das Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach freut sich, seit dem 1. Dezember eine neue Einheit für Brustschmerzpatienten in Betrieb zu haben. Die „Chest Pain Unit“ des Krankenhauses ist speziell für Patienten ausgelegt, die mit akuten oder unklaren Brustschmerzen ins Krankenhaus kommen, die auf Herzinfarkt, Lungenarterienembolie oder andere schwerwiegende Erkrankungen hindeuten können.


Regionalität und Kundenbeziehungen die seit 1861 andauern

Schon immer legt die Westerwald-Brauerei aus Hachenburg enormen Wert auf ihre Heimat Westerwald und die damit verbundenen Kundenbeziehungen in der Region. Noch immer bestehen Geschäftsbeziehungen zu vier Kunden, die bereits im Gründungsjahr 1861 mit der Westerwald-Brauerei zusammengearbeitet haben.




Aktuelle Artikel aus der Politik


Stadt Hachenburg fördert Vereinsarbeit

Hachenburg. Vereine und Initiativen prägen das Leben in der Stadt ganz entscheidend mit. Die Vereine in Hachenburg nehmen ...

Strecke zwischen Gemünden/Berzhahn und Landesgrenze Hessen wieder frei

Gemünden. „Der Verkehr kann ab sofort wieder ungehindert zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen rollen“, teilte Verkehrsminister ...

Neugestaltung des Tennenplatzes an der Realschule plus

Hachenburg. In Kooperation mit dem Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) beginnt nun das Moderationsverfahren rund um ...

Sicheres Kinderspielzeug unter dem Weihnachtsbaum

Koblenz. Von Spielzeug und seiner Verpackung dürfen keine unmittelbaren Gefahren sowie Gesundheitsbelastungen ausgehen. Deshalb ...

Caan beteiligt sich am ökologischen Umbau des Waldes

Caan. „Die Eichelhäher sammeln ja Eicheln für den Wintervorrat und verstecken sie im Boden. Im Lauf der Zeit vergessen sie ...

Josef Schüller ist der erste Citymanager der Stadt Montabaur

Montabaur. Im Interview erzählt Josef Schüller, warum eine kleine Kreisstadt im Westerwald ein Citymanagement braucht, was ...

Weitere Artikel


Letzte Sitzung 2019 des Stadtrates Ransbach-Baumbach

Ransbach-Baumbach. Unter dem ersten Tagesordnungspunkt beschloss der Stadtrat, auf Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses, ...

31. Herrensitzung in Herschbach – ein karnevalistischer Höhepunkt

Herschbach. Viele befreundete Karnevalsvereine machten den „Närrischen Rittern Westerwald“ ihre Aufwartung, aber auch Sportvereine, ...

Hannappel kehrt zurück, Müller geht

Nentershausen. Nach eineinhalb Jahren in der Fremde kehrt mit Moritz Hannappel ein alter Bekannter an seine frühere Wirkungsstätte ...

„Bündnis Westerwald Nazifrei“ spendet Einnahmen für Seenotrettung

Hirtscheid. So entschied sich das Bündnis mit einem Teil der Spenden, die Crew des Rettungsschiffes Iuventa 10 zu unterstützen. ...

Souveräner Auftritt: EGDL überzeugt beim Auswärtssieg in Dinslaken

Diez-Limburg. In Hamm gewonnen, daheim Neuwied geschlagen – die Kobras gingen mit viel Schwung in das Duell mit dem Spitzenreiter ...

Beliebter Neujahrsempfang der Sparkasse Westerwald-Sieg in Altenkirchen

Altenkirchen. In seiner offiziellen Begrüßung konnte Dr. Andreas Reingen zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen, ...

Werbung