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Nachricht vom 05.01.2020    

20. Neujahrskonzert in Selters erfüllte alle Erwartungen

Nachdem die Festhalle in Selters sich bis auf den letzten Platz gefüllt hatte, und alle den freudigen "Schock" über das imposante Bühnenbild verdaut hatten, es zeigte eine mittelalterliche Kulisse in Verbindung mit vielen nachweihnachtlichen Lichtern und Dekorationen, dazu im Hintergrund die weltbekannte Rialto-Brücke in Venedig, konnte das Neujahrskonzert beginnen.

Impressionen vom Konzert fotografiert von wear

Selters. Rainer Hummel, in seiner Funktion als 2. Vorsitzender des Kulturkreises der VG Selters, in Vertretung des verhinderten VG-Bürgermeisters Klaus Müller, begrüßte die Besucher und stimmte sie auf das nachfolgende Konzert ein. Die Rheinischen Solisten sind in Selters keine Unbekannten, da sie im Laufe der letzten 20 Jahre bereits sieben Mal in Selters aufgetreten sind. Alleine dieser Umstand spricht für die musikalische Qualität des Ensembles. Rainer Hummel hatte noch ein großes Anliegen zu verkünden, nämlich im Namen aller Organisatoren den „Montagshüpfern“ zu danken, die in den zurückliegenden 14 Jahren, Jahr für Jahr, für die hervorragende Bewirtung, und dem damit verbundenen Service, verantwortlich zeichneten. Langanhaltender Beifall belohnte die 14 Damen, die zum letzten Mal ihren ehrenamtlichen Dienst versahen. Rainer Hummel dankte auch der Geschäftsführerin des Kulturkreises, Marion Meuer, die zum 20. Mal das Neujahrskonzert ausgerichtet hatte, natürlich zusammen mit ihrem Team. Es sei verwunderlich, wo Marion Meuer immer wieder die beeindruckenden Ideen zur Gestaltung des Bühnenbildes hernehmen würde.

Dann war alles gesagt und das Neujahrskonzert konnte beginnen. Angeführt von ihrem „Häuptling“, dem Arrangeur, Komponisten, Pianisten und Ensembleleiter Gerd Winzer, betraten die übrigen Musiker/innen die Bühne, mit viel Vorschussbeifall bedacht. Das Konzert stand unter dem Motto „Eine Nacht in Venedig“, somit war es naheliegend, dass die Rheinischen Solisten das Konzert mit dem „Triumphmarsch“ aus der Oper Aida begannen, und in der Folge die ganze Bandbreite der typischen italienischen Musik zum Tragen kommen sollte, mal romantisch, dann wieder wild und leidenschaftlich.

Das gesamte Konzert lebte von der Vielfalt der Stücke, die Qualität wurde noch zusätzlich gesteigert, als die Sopranistin Julia Kamenik und der Tenor Dirk Schmitz, beide haben an Musikhochschulen Gesang studiert, mal als Solisten, oder im Duett, sich ganz der italienischen Musik hingaben. Hier nur eine kleine Auswahl der bekanntesten Melodien: „Habanera“ aus der Oper Carmen von Bizet, „La Paloma“, „O sole mio“, „Danse Napolitain“, die „Barkarole“ aus Hoffmanns Erzählungen, sowie „Nessun dorma“ und „Time to say good-bye“.




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Ein Höhepunkt des gesamten Konzertes war das gemeinsame Singen der bekannten Lieder „Die Caprifischer“ und „Chianti Wein“ mit den Besuchern. Die Texte zu den beiden Liedern lagen auf allen Sitzen, so dass jeder mitsingen konnte. Nachdem die erste Scheu abgelegt war, erklang in der Festhalle der wohl stimmgewaltigste Chor aller Zeiten in Selters.

Ohne Zugaben durften die Musiker/innen nicht die Bühne verlassen, es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die Solisten im Beifall quasi baden konnten. Gerd Winzer war in seinem Schlusswort absolut beeindruckt von der Gastfreundschaft sowie der Begeisterungsfähigkeit des Selterser Publikums. Die Freude über den Erfolg des Konzertes stand dem Ensemble ins Gesicht geschrieben. Für Lacher sorgte Gerd Winzer als er das letzte Lied ankündigte, danach aber sagte: "Wir spielen jetzt auch gleich die Zugaben, wenn ihr denn welche wünscht, dann brauchen wir nicht immer zwischen der Bühne und dem Vorhang hin und her zu rennen.“ Der aufbrausende Jubel war als klares positives Signal zu verstehen.

Als Resümee des Konzertes kann man nur den Hut vor der musikalischen Leistung aller Beteiligten ziehen. Es griff in der Harmonie der einzelnen Instrumente, genau wie beim Gesang der Solisten, ein Rädchen ins andere. Jeder Einzelne war mit hervorragendem musikalischem Können ausgestattet, welches sich zu einem grandiosen Gesamtbild vereinte.

Die Rheinischen Solisten dürfen auf jeden Fall in naher Zukunft erneut in Selters aufspielen, was auch die vielen begeisterten Kommentare nach dem Konzertende belegten. Denn die Hoffnungen, die in das Konzert gesetzt waren, wurden in ihrer Gänze erfüllt. wear


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