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Nachricht vom 31.12.2019    

Über 100 Teilnehmer zum 2. Nauberg Sonntag der NI

Über 100 Teilnehmer konnten der Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) und die BI „Erhaltet den Nauberg“ zum zweiten Nauberg Sonntag begrüßen. Die Naturschutzinitiative (NI), Bürger und die Bürgerinitiative „Erhaltet den Nauberg“ machten den politisch Verantwortlichen in der Landesregierung in Mainz sowie der Basalt AG unmissverständlich klar, dass die Bevölkerung den geplanten Basaltabbau entschieden ablehnt.

Foto: Naturschutzinitiative e.V. (NI)

Mörlen. Der Nauberg im Oberwesterwald in Rheinland-Pfalz ist ein unzerschnittener, bewaldeter Höhenrücken mit einem einzigartigen „Buchenwald auf Basalt“ und mit einer sehr hohen biologischen Vielfalt. Das Gebiet erfüllt die auch Voraussetzungen für ein faktisches FFH- und Vogelschutzgebiet. Der Höhenrücken beherbergt zudem ein Naturwaldreservat mit über 160 Jahre alten Buchen. Bei dem gesamten Gebiet handelt es sich um einen Kernlebensraum der Europäischen Wildkatze mit einer Habitatausstattung, die sich für die Reproduktion der streng geschützten Art eignet sowie vieler anderer Arten.

So erklärte Dipl.-Biologe Konstantin Müller von der NI den Teilnehmern der Exkursion anschaulich die Bedeutung von alten Wäldern für die zahlreichen Fledermausarten, die im Nauberg nachgewiesen wurden. Behörden Politik und müssten jetzt alles tun, um den geplanten Abbau zu verhindern.

Für den geplanten Basaltabbau durch die Basalt AG würden 23 Hektar dieses wertvollen Waldes zerstört. Das bisherige Naturwaldreservat solle sogar „verlegt“ werden.

„Natur kann man nicht verlegen“, erklärte Wildkatzenexpertin Gabriele Neumann unter großem Beifall der Bevölkerung. Wer solche Vorschläge mache, verhalte sich gegenüber unseren Lebensgrundlagen respektlos.

Klaus Wilhelm, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Erhaltet den Nauberg“ forderte das Umweltministerium erneut auf, das Gebiet als Naturschutzgebiet auszuweisen und unter sofortigen Schutz zu stellen.

„Wir werden genau beobachten, wie sich die verantwortlichen Politiker jetzt verhalten“, erklärten Harry Neumann (NI) und Klaus Wilhelm (BI).

„Sollte es wider Erwarten zu einer Genehmigung des Vorhabens durch das Landesamt für Geologie und Bergbau kommen, wird die Naturschutzinitiative (NI) den Klageweg beschreiten, um diesen Raubbau zu verhindern“, erklärte Harry Neumann, Landesvorsitzender der NI.

Für das Rechts- und Klageverfahren bittet die NI um Spenden (Stichwort „Nauberg“ unter:
Naturschutzinitiative e.V. (NI) - IBAN DE 83 5739 1800 0011 5018 00. (PM)


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