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Nachricht vom 13.12.2019    

Nauort setzt ein Zeichen für Mitmenschlichkeit

Am 14. Dezember um 16.30 Uhr laden wir Sie herzlichst ein mit der Kirche und dem Lichtblick-Miteinander in Nauort, ein Zeichen für Mitmenschlichkeit zu setzen. Alt und Jung haben sich mit dem Thema“ Füreinander Engel sein“ beschäftigt. So wird die Kirche an diesem Nachmittag zum Ausstellungsort der Exponate von Jung und Alt.

Foto: Veranstalter

Nauort. Kleine Lesungen, der „Offene Chor Nauort“ und das Veehharfenspiel der „Good Vibrations“ des Koblenzer Hospizvereins untermalen die Bilderschau und das meditative Miteinander.Im Anschluss können Sie vor der Kirche den „Nauorter Engel“ in Form einer Spende erwerben.

Der Erlös fließt dem Koblenzer Hospizverein zu. Der Hospizverein begleitet schwerstkranke, sterbende Menschen ambulant an deren momentanen Lebensorten. Im Zentrum steht der Mensch, unabhängig von Stand, Ansehen oder Obdach.

In der “Kleinen Backwelt“ laden die Veranstalter ab 15 Uhr zum kostenlosen "Engel-Photo-Shooting“, wo sich Groß und Klein vor einer Fotowand, unter den angedeuteten Engelsflügeln, abbilden lassen können.

Einer Studie zufolge glaubt die Hälfte aller Deutschen, dass es Engel gibt. Und in der Psychologie werden Engel als guter Teil im Menschen gesehen. Die Kirche beschreibt sie als geistige Wesen, als Boten, die Gott zu uns schickt. Vielleicht als Mensch, als einen Impuls oder eine Erfahrung, die wir machen dürfen. Und die uns für immer verwandeln kann.

So ist es ein Anliegen des Lichtblicks hier im Ort, gemeinsam mit Alt und Jung, ein Zeichen für die Werte zu setzen, die die Engelnatur spiegeln. Und die Lichtblicker wissen: „ Der Himmel kann für uns ja schon aufgehen durch ein geschenktes Lächeln oder eine herzliche Umarmung. Oder mit den Worten Anselm Grüns gesprochen: Ein Mensch (ob Kind oder Erwachsener) kann für seinen Nächsten immer wieder zum Engel werden, der aufrichtet, beschenkt und begleitet.



Menschen mit Herz beleben und stärken das Miteinander! Dies hat Sinnbild im Nauorter Engel, „Füreinander Engel Sein“, gefunden. Der geschnitzte Engel eines Obdachlosen aus Köln wird nun vom Lichtblick in Handarbeit reproduziert und zusammen mit seiner Geschichte, liebevoll verpackt.

Ermöglicht hat dies Thomas Konscholke aus Höhr Grenzhausen, mit seinen eigens für diesen Zweck hergestellten Gießformen. Jeder Engel hat, bedingt durch das Einfüllen der Gießmasse, kleine Fehler. Da sind manchmal Blasen zu sehen, oder ein Flügel bricht beim Herausschälen aus der Form. Dann wird repariert und nachgebessert. Und damit gleicht ein Engel nie dem anderen. Wie auch wir Menschen nie einander gleichen. Was jedoch alle eint, ist das Licht, mit dem Menschen geboren werden, und das besonders scheint, wenn sie sich zum Wohle anderer einsetzen. So sind Menschen auf einer tieferen Ebene Ausdruck von Liebe und damit alle aus dem gleichen “Holz“geschnitzt. (PM)


Lokales: Ransbach-Baumbach & Umgebung
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