Werbung

Nachricht vom 03.12.2019    

DLRG-Stromschwimmen im Rhein fand zum 46. Mal statt

Der Yachthafen Neuwied am frühen Morgen des 24. Novembers - dichter Nebel versperrt die Sicht auf das Wasser. Am Ufer stehen mehrere Einsatzkräfte der DLRG, des Malteser Hilfsdienstes und der Feuerwehr. In Neoprenanzügen gekleidet warten 44 Frauen und Männer auf den Start eines ganz besonderen Ereignisses.

Fotos: Verein

Neuwied. Doch der Nebel stellt einen pünktlichen Start des diesjährigen Stromschwimmens des DLRG Bezirks Westerwald-Taunus in Frage. Besonders freudig erwarteten die Schwimmer und Einsatzkräfte das Stromschwimmen, da das Schwimmen im letzten Jahr abgesagt werden musste. Der Grund war, dass der Rhein nach dem Dürresommer 2018 zu wenig Wasser hatte. Ein Problem, das in diesem Jahr nicht drohte, sodass man das Schwimmen über mehrere Wochen optimistisch planen und vorbereiten konnte.

Dem Event stand also eigentlich nichts im Wege, da Schwimmer und Rettungskräfte zahlreich zusagten und am Tag pünktlich erschienen. Doch der Nebel verringerte die Sichtweite teilweise so stark, dass an einen Start der Rettungsboote vom Neuwieder Yachthafen zum Deutschen Eck - dem Startpunkt des Schwimmens - nicht gedacht werden konnte. Erst nach einiger Wartezeit gab die Wasserschutzpolizei grünes Licht.

Am Deutschen Eck in Koblenz wagten sich dann 44 Schwimmer im Alter zwischen 13 und 66 Jahren in die acht Grad kalte Strömung des Rheins. Die Schwimmer der DLRG-Ortsgruppe Neuwied brachten sogar eine riesige Gummiente mit, die als Maskottchen mitschwimmen durfte. Bis zum Ziel - der Yachthafen in Neuwied - sollten die Schwimmer rund 16 Kilometer schwimmen. Natürlich gab es aber auch die Möglichkeit frühzeitig aus dem Wasser geholt zu werden. Für einen reibungslosen und sicheren Ablauf sorgten die zahlreichen Einsatzkräfte auf den Booten und an Land.

Während dem Schwimmen wurde klar, dass der Nebel immer dichter und die Sicht schlechter wurde. Die Wasserschutzpolizei griff ein und beendete das Stromschwimmen vorzeitig nach einer guten Stunde und ungefähr der halben Schwimmstrecke in der Nähe des Bendorfer Hafens. Ohne Probleme gelang es den Einsatzkräften, den Schwimmern aus dem Rhein zu helfen und sie zurück zum Yachthaften zu bringen. Dort konnten die Schwimmer eine warme Dusche genießen. Gemütlich ließ man den Tag bei Suppe und Würstchen in den DLRG-Räumen der Ortsgruppe Neuwied ausklingen. Der frühe Abbruch des Schwimmens brachte, wie auch Bezirksleiter Henner Mattheus festhielt, einen Vorteil mit sich: Keiner der Schwimmer musste frühzeitig aus dem Wasser geholt werden, sodass alle das (neue) Ziel erreichten. (PM)


Jetzt Fan der NR-Kurier.de Lokalausgabe Neuwied auf Facebook werden!

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
     


Kommentare zu: DLRG-Stromschwimmen im Rhein fand zum 46. Mal statt

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Region, Artikel vom 14.08.2020

LKW mit Kies kippt um – eine Person verletzt

LKW mit Kies kippt um – eine Person verletzt

Aktualisiert. Am Freitagmorgen kippte ein mit Kies beladener LKW in Untershausen beim Entladen um. Gemeldet wurde von der Leitstelle, dass eine Person unter dem LKW eingeklemmt sei. Zwei Personen wurden leicht verletzt.


Westerwaldkreis: In den letzten drei Tagen 10 neue Coronafälle

Am 14. August gibt es 445 bestätigte Fälle im Westerwaldkreis, davon inzwischen 378 wieder genesen. 180 Westerwälder befinden sich in angeordneter Quarantäne. Damit gibt es seit Mittwoch 10 neue Fälle.


DRK Krankenhaus in Hachenburg: 500. Geburt des Jahres

Bereits einige Wochen früher als in den letzten Jahren erblickte das 500. Kind in der geburtshilflichen Abteilung des DRK Krankenhauses in Hachenburg, am 13. August das Licht der Welt. Nach wie vor gibt es Besuchs- und Hygieneregeln, die den Ablauf der Station mitbestimmen und von Personal und Patienten einiges abverlangen.


Bad Marienberg-Tour: eine Rundfahrt für Fortgeschrittene

Diese etwas schwierigere Rundfahrt über rund 45 Kilometer sollte man dann in Angriff nehmen, wenn einem nach einer gelungenen Mischung aus kraftvoller Bewegung in der Natur und tollen Sehenswürdigkeiten zumute ist. Die Tour ist gespickt mit diversen Highlights. Man sollte daher ein größeres Zeitfenster einplanen, damit man den einen oder anderen Halt einlegen kann.


Politik, Artikel vom 14.08.2020

Kapitän Heinz Schneider geht von Bord

Kapitän Heinz Schneider geht von Bord

Krankheitsbedingt gibt der beliebte Ortsbürgermeister der Gemeinde Steinebach an der Wied nach 41-jährigem Engagement für die Ortsgemeinde sein Amt ab. Der in Steinebach geborene Kommunalpolitiker hinterlässt seinen Mitstreitern und Nachfolgern einige Errungenschaften, die es weiterzuführen gilt.




Aktuelle Artikel aus der Vereine


Achtung Schulanfänger! Empfehlungen für einen gesunden Kita- und Schulweg

Region. Diese Verbände geben Eltern Tipps und Hilfestellungen, wie sie mit Kindern den sicheren Schulweg üben können. Kleine ...

NI fordert: Flächennutzungsplan Heiligenroth aufheben!

Heiligenroth. Ohnehin sei es sehr merkwürdig, dass der Privatinvestor Bellersheim, die Ortsgemeinde Heiligenroth und die ...

Wanderung des WWV Bad Marienberg zum Biberweiher

Bad Marienberg. Eine Wanderin berichtet: „Auch bei dieser Wanderung konnten wir wieder das schöne Sommerwetter genießen. ...

Verwechslungsgefahr: Hauskatze und Wildkatze unterscheiden

Region. „Besonders in den letzten Monaten erreichten uns häufiger als sonst Hinweise auf mögliche Wildkatzen“, so Ines Leonhardt, ...

Der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling im Westerwald

Quirnbach. Einen wesentlichen Anteil der europäischen Population gibt es in Rheinland-Pfalz. Dort ist er vor allem im Westerwald ...

Haus ohne Keller?

Montabaur. Vor der Entscheidung für einen Keller ist es besonders wichtig, ein Bodengutachten einzuholen. Und vor der Entscheidung ...

Weitere Artikel


5. Dierdorfer Adventslauf verbucht Teilnehmerrekord

Dierdorf. Mit 340 Voranmeldungen konnten die Organisatoren des TuS Dierdorf 1893 e.V. äußerst zufrieden sein. Bei 82 Teilnehmern ...

700 Jahre Alpenrod: Jubiläum mit großem Programm

Alpenrod. Den Online-Shop und Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite www.700-jahre-alpenrod.de. Dort sind ...

1435 Euro für eine Grundschule in Tansania gespendet

Vielbach. Ströders neuestes Projekt ist eine Grundschule in Segera, Michungwani, die zurzeit im Bau ist und voraussichtlich ...

Jubiläumsjahr der Hübinger Sänger endet am 14. Dezember

Hübingen. Tatkräftige Unterstützung erhielt der Männergesangverein vom eigens für das Jubiläum gegründeten Jubiläumsprojektchor ...

Buchtipp: „Rote Kerzen, Tannengrün“ von Eva von Kalm

Dierdorf/Norderstedt. Eva von Kalm wohnt in Erpel. Seit ihrer Kindheit liebt sie es, Geschichten zu erzählen und seit 2015 ...

Nentershäuser Weihnachtsmarkt mit viel musikalischem Programm

Nentershausen. Musikalische Mitwirkende sind der Kirchenchor St. Laurentius Nentershausen unter der Leitung von Angela Siry, ...

Werbung