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Nachricht vom 02.12.2019    

Stimmungsvolle und virtuose Adventskonzerte mit „Frechblech“

Zu einem geistlichen Konzert mit Musik und Lesungen zum Advent luden Frechblech als das Soloquintett des Evangelischen Dekanates Westerwald und der Organist Martin Löw aus Goddert gemeinsam jeweils in die Evangelische Christuskirche Wallmerod und in die Evangelische Pauluskirche Montabaur ein.

Frechblech. Foto: privat

Wallmerod/Montabaur. Unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller (Helikon) musizierte das Ensemble in den beiden charmant-neugotischen Wäller Kirchen, wobei Rudi Weide (Trompete), Claudia Liebe (Trompete), Dorit Gille (Waldhorn) und Benjamin Bereznai (Basstrompete) souverän und spielfreudig Kompositionen von der Renaissance bis in die Gegenwart in den beiden denkmalgeschützten Kirchen zum Leben erweckten.

Zwei zeitgenössische Werke über „Fröhlich soll mein Herze springen“ von Christian Sprenger und Burkhard Kinzler rahmten den Gemeindegesang über das gleichnamige Lied des Berliner Kantors Johann Crüger, den Martin Löw an der Raßmannorgel beziehungsweise der Wagnerorgel gekonnt führte. Nach dieser Eröffnung erklangen die polyphonen Motetten „O Heiland, reiß die Himmel auf“ von Johannes Brahms sowie „Adventi ének“ von Zoltán Kodály.

Die Lesungen, allesamt mit viel liturgischem Sachverstand von Ben Bereznai verfasst und gekonnt rezitiert, gliederten dabei die Kompositionen und spannten einen geistlichen Bogen durch das ganze Konzert. Martin Löw ließ die Gäste beider Abende an seiner hohen Improvisationskunst teilhaben und extemporierte an drei Stellen über selbst gewählte und höchst unterschiedliche Themata aus der Literatur, die er mit Chorälen zu jeweils einem Orgelwerk synthetisierte.



Ein weiteres Mal rahmten alle Musikerinnen und Musiker den Gemeindegesang „Es ist ein Ros entsprungen“ mit einer Choralbearbeitung von Christian Sprenger und Melchior Vulpius, bevor Martin Löw und Frechblech ihre Zuhörerinnen und Zuhörern mit dem Choral „Macht hoch die Tür“ und der Motette „Übers Gebirg Maria geht“ von Johann Eccard in den stimmungsvollen Adventsabend verabschiedeten. (Jens Schawaller, DK)


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