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Nachricht vom 21.10.2019    

Fahrer von technisch marodem Minibus schlief während Kontrolle ein

Am Sonntag, 20. Oktober, gegen 8:50 Uhr kontrollierte die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz auf der A 3, Rastplatz "Landsberg an der Warthe" einen aus dem südosteuropäischen Raum stammenden Kleinbus. Der Fahrer beförderte neben diversen Stückgütern für unterschiedliche Empfänger zusätzlich noch fünf Personen, welche zu verschiedenen Zielorten in Deutschland und den Niederlanden befördert werden sollten.

Durchrostung. Fotos: Polizei

Sessenhausen. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass keine Genehmigung für die gewerbliche grenzüberschreitende Personenbeförderung vorlag. Da der Fahrer keine Nachweise über seine Lenk-und Ruhezeiten vorlegen konnte, versuchte der Kontrolleur der Verkehrsdirektion diese zu recherchieren. Noch bevor die Recherche abgeschlossen war, war der Fahrer des Kleinbusses auf dem Fahrersitz eingeschlafen. Dies war wenig verwunderlich, denn dieser war zum Kontrollzeitpunkt bereits seit mindestens 26 Stunden unterwegs, ohne ausreichende Ruhezeiten verrichtet zu haben.

Das 20 Jahre alte Fahrzeug befand sich zudem in einem technisch desolaten Zustand. Nicht nur der Sicherheitsgurt des Fahrers war komplett ohne Funktion, auch die weiteren Gurte der Mitfahrer waren teilweise defekt. Weiterhin fehlte an einer Kopfstütze eines Fahrgastes großflächig die Polsterung, so dass der Metallträger frei lag. Im Falle einer starken Bremsung oder eines Unfalles bestand eine erhebliche Gefahr für die Insassen. Da auch diverse Durchrostungen und Bremsenmängel ersichtlich waren, wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Vorführung des Fahrzeugs bei einer Prüforganisation für den Folgetag angeordnet.

Nicht nur die bereits festgestellten Mängel bestätigte der Prüfer im Rahmen der am 21. Oktober durchgeführten Prüfung des Fahrzeugs. Teile der Bremsanlage und der Auspuffanlage waren abgebaut worden, Achsbefestigungen waren ausgeschlagen oder massiv durch Rostfraß geschädigt. Der Fahrzeugrahmen war gebrochen und an verschiedenen Stellen erheblich durchrostet. Unzureichende Bremsleistung, Beleuchtungsmängel und erhebliche Undichtigkeiten an Motor und Getriebe rundeten das negative Gesamtbild ab. Fazit des Prüfers: Verkehrsunsicher!

Das Fahrzeug wurde direkt stillgelegt. Zur Verhinderung einer weiteren Nutzung wurden Zulassungsbescheinigung und Kennzeichen des Fahrzeugs sichergestellt.

Gegen den Fahrer und den Fahrzeughalter wurden Anzeigen gefertigt und es wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 3.000 Euro angeordnet. Die Fahrgäste regelten selbständig ihre Weiterfahrt.
(PM Verkehrsdirektion Koblenz)


Mehr zum Thema:    Blaulicht   
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