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Nachricht vom 20.10.2019    

„Der alte Eichbaum“, ein Märchen für Menschen von „Acht bis Achtzig“

Ein besonderes kulturelles Ereignis in Höhr-Grenzhausen: „Der alte Eichbaum“, ein Märchen für Menschen von „Acht bis Achtzig“- Uraufführung am Sonntag den 3. November ab 11.30 Uhr im Saal der Gaststätte „Till Eulenspiegel“. Das Märchen aus dem Höhrer Wald - geschrieben in Hochdeutsch von Dietmar Gerharz, besungen und arrangiert von Markus Fischer, vorgetragen vom Schauspieler Bernd Bittner und präsentierte und unterstützt von Speedy Specht - ist bereit zur Welturaufführung. Für alle.

Dietmar Gerharz. Foto: privat

Höhr-Grenzhausen. Eine besondere Aufführung braucht einen besonderen Rahmen. Dieser ist gegeben im Saal der Gaststätte „Till Eulenspiegel“ – dem Anlass entsprechend. „ Der alte Eichbaum“ ist ein Märchen für Menschen von „ Acht bis Achtzig“ und darüber. Es ist die Geschichte des knorrigen „Königs der Eichen“, der eine ganz besondere Seele besitzt, mit viel Verständnis und die Weisheit des Erfahrenen und seiner Bewohner. Die Erzählungen sind absolut übertragbar ins menschliche Leben, wie die wiederkehrende Redewendung des Alten beweist: „Dann schaut man zu dem Dorf, dem Fernen, Menschen könnten daraus lernen!“

Dietmar Gerharz schrieb die Geschichten, die später in Buchform erscheinen sollen. In Hochdeutsch. Der Schauspieler Bernd Bittner liest mit seiner wunderbar passenden Stimme. Und für den Rahmen sorgen „Speedy“ Specht und Markus Fischer. Letzterer ist für die Regie verantwortlich und natürlich musikalisch kreativ – wie gewohnt.

Ein Imbiss ist möglich. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 10 Euro; für Kinder 5 Euro. Kartenvorverkauf ist in der Gaststätte „Till Eulenspeigel“ ab 17 Uhr (außer montags).

Dietmar Gerharz ist geborener Westerwälder, ist 80 Jahre alt. Er veröffentlichte in der Vergangenheit drei Bücher und nebenbei noch Gedichte und jede Menge Vorträge . Es sind meist lustige Geschichten in Mundart über Menschen mit ihren kleinen Schwächen und Fehlern – aber auch über Menschen mit einem eindeutigem Charakter und des daraus resultierenden Verhaltens und der Pointe.

Sein neuestes Werk ist ein „Märchen“ aus deinem Wald. „Der alte Eichbaum“! heißt es. Es enthält 15 Kapitel, die alle vom Leben der Tierwelt miteinander handeln, denen er wunderbare Namen gegeben hat. Die Geschichte stammt von seinem Vater, der ein großartiger Fabulierer war. Er hat Dietmar Gerharz und seinen Geschwistern und später auch den Enkeln immer vom „Alten Eichbaum“ erzählt. Der Vater hatte eine wunderbare Phantasie. Die Geschichten, die er erzählte, hatten allerdings inhaltlich nichts mehr mit der Geschichte zu tun, die Gerharz jetzt geschrieben hat. Aber der Anreiz und die Idee waren es, die ihn nie losgelassen haben. Vor allem hat diese Geschichte ihn „gezwungen”, einmal „Hochdeutsch“ zu schreiben.

Also vormerken und Karte sichern: „Der alte Eichbaum“, ein Märchen für Menschen von „Acht bis Achtzig“ am Sonntag, 3. November, 11.30 Uhr (Einlass ab 11 Uhr). Eintritt für Erwachsene 10 Euro, Kinder 5 Euro. Kartenvorverkauf im „Till Eulenspiegel“ täglich ab 17 Uhr, außer Montag. (PM)



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