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Nachricht vom 18.10.2019    

Welthospiztag: "Es ist nicht schwer, denn man ist nicht allein"

Anlässlich des Welthospiztags am Freitag, 18. Oktober, hatte das Hospiz St. Thomas zum Eierkäs-Frühstück eingeladen. Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Freunde haben sich dafür in die Küche gestellt und insgesamt sieben Eierkäs nach traditionellem Rezept zubereitet. So abwegig es klingen mag, der Eierkäs und das Hospiz St. Thomas haben eine Gemeinsamkeit: Beide sind eine echte Wäller Spezialität.

Anlässlich des Welthospiztags hatte das Hospiz St. Thomas zum Westerwälder Eierkäs-Frühstück eingeladen. Fotos: Hospiz St Thomas

Dernbach. Das vor rund zwei Jahren eröffnete Hospiz ist bislang das einzige seiner Art in der Westerwald-Region. „In dieser Zeit haben wir mehr als 200 Gäste auf ihrem letzten Weg begleiten und verabschieden dürfen“, berichtet Leiterin Eva-Maria Hebgen beim Frühstück. Über die Themen Abschied, Trauer, Tod und Sterben offen reden zu können, das ist das Ziel des Welthospiztags, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den vergangenen 14 Jahren etabliert hat. Dieses Ziel hat die Dernbacher Einrichtung auch in diesem Jahr wieder aufgegriffen und beteiligte sich mit dem Frühstück bereits zum zweiten Mal an dem Aktionstag.

So berichteten Hebgen und ihr Ehrenamtler Friedhelm Simon beim gemütlichen Beisammensitzen von ihrer Arbeit. „Als Ehrenamtler ist man vor allem für die spirituelle Begleitung zuständig, nicht für die medizinische oder pflegerische“, erzählt Simon, der zusätzlich auch im Vorstand des Westerwälder Hospizvereins aktiv ist. „Auf jeden Gast muss ich individuell eingehen und herausfinden, was er möchte. Manche möchten über ihre Krankheit reden, andere über Fußball. Wieder andere möchten, dass ich ihnen etwas vorlese.“

Bemerkenswert ist, dass viele der Frühstücks-Gäste selbst Angehörige im Hospiz St. Thomas hatten und seitdem den Kontakt pflegen. „Oft rufen Angehörige mich an und sagen: ‚Es ist nicht schwer, denn man ist nicht alleine‘ “, sagt Hebgen. „Das macht unsere Arbeit aus und uns dankbar und zufrieden.“ (Katharina Anton)


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