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Nachricht vom 16.10.2019    

Überdurchschnittlich viele Beschäftigte krank

INFORMATION | Die Beschäftigten im Westerwaldkreis waren im Jahr 2018 öfter krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das geht aus Daten der Krankenkasse "BARMER" hervor. Der Krankenstand in dem Landkreis lag bei 5,3 Prozent (Land und Bund: 5,0 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 53 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erläutert Orhan Ilhan, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Montabaur.

Symbolfoto

Montabaur. Auf jeden Beschäftigten mit Wohnsitz im Westerwaldkreis entfielen rechnerisch 19,4 (Land und Bund: 18,3) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage. Im Vergleich aller 413 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland ergibt dies Platz 147. Jeder Beschäftigte in dem Landkreis meldete sich im Durchschnitt 1,3 Mal arbeitsunfähig. Ilhan sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen im Westerwaldkreis waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems.“

Im Detail verursachten Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie zum Beispiel Rückenschmerzen bei jedem Beschäftigten aus dem Westerwaldkreis 4,6 Tage von Arbeitsunfähigkeit. Es folgen psychische Störungen (3,4 Tage) und Atemwegserkrankungen (2,7 Tage). Das waren die drei häufigsten Ursachen für Krankmeldungen. Für ihre Analysen hat die Barmer die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von 200.000 bei ihr in Rheinland-Pfalz versicherten Erwerbspersonen anonymisiert ausgewertet. (Boris Wolff)


Lokales: Montabaur & Umgebung
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