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Nachricht vom 25.09.2019    

Neugestaltung des Hachenburger Friedhofs am Steinweg wird angepackt

Stadtbürgermeister Stefan Leukel will dem Friedhof am Steinweg ein würdigeres Erscheinungsbild geben. Er hatte dazu erste Planentwürfe zur Neugestaltung des Friedhofs beauftragt, die von Garten- und Landschaftsplanerin Andrea Pithan vorgestellt wurden und die auf breite Zustimmung im zuständigen Bau- und Standkernsanierungsausschuss stießen.

Symbolfoto

Hachenburg. Stefan Leukel wies zu Beginn daraufhin, dass im Haushalt 2019 bereits Finanzmittel für die Dachsanierung und einen Anstrich der Friedhofshalle enthalten sind. Nach ersten Besichtigungen sind am Dach jedoch umfangreichere Arbeiten notwendig. Zusätzlich ist noch eine Erneuerung der Bestuhlung geplant. Die Investitionen sollen nunmehr in 2020 erfolgen.

Planerin Andrea Pithan erläuterte, dass sich die Friedhofs- und Bestattungskultur in den letzten Jahren deutlich verändert habe. Es gebe weniger Sargbestattungen und vermehrt Urnenbestattungen. In der bestehenden Friedhofsanlage entstehen vermehrt Lücken und das Wegenetz sei zu überprüfen. Die Planerin hob die Bedeutung des parkähnlichen Friedhofs als Treffpunkt und Ruhezone hervor. Der vorhandene Baum- und Sträucherbestand habe auch eine wertvolle ökologische Bedeutung.

Als ersten Schritt schlägt Pithan eine Neugestaltung des Eingangsbereiches und des Vorplatzes an der Friedhofshalle und die Eingrünung der vorhandenen Urnenstelen vor. Der Vorplatz soll als ebene Fläche ausgestaltet werden. Der vorhandene Geräteraum unterhalb der Friedhofshalle soll an die Gehlerter Straße verlegt werden. Die zentrale Grünschnittsammelstelle könnte neugestaltet werden. Die dezentral eingerichteten Wasserzapfstellen und Abfallbehälter sollen ein einheitliches Erscheinungsbild erhalten.

Neu zu überlegen ist die Aufteilung der Grabfelder. In einem Grünflächenkonzept soll der jeweilige Pflegeaufwand Berücksichtigung finden. Hier könnten auch Blühflächen integriert werden. Insgesamt soll der Parkcharakter erhalten und ausgebaut werden. Die Planungen können in mehreren Bauabschnitten verwirklicht werden. In ihrer Präsentation zeigte sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten auf, die sie auch beim Friedhof in Westerburg bereits umgesetzt hat.

In der anschließenden Diskussion wurden unter anderem Sitzgelegenheiten auf dem Friedhof, Regelungen für die Gießkannenaufbewahrung und die Beleuchtung im zentralen Bereich angesprochen. Stadtbürgermeister Stefan Leukel will nun einen Zeitplan und eine Kostenschätzung erarbeiten lassen, die dann die weitere Beratungsgrundlage in den städtischen Gremien bilden. (PM)


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