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Nachricht vom 03.09.2019    

Die Egerländer machen Halt in Ransbach-Baumbach

Achtung, an alle Liebhaber der klassischen Volksmusik, und Ohren gespitzt: Am Sonntag, 10. November 2019, um 17.30 Uhr, spielen „Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original“ in Ransbach-Baumbach in der dortigen Stadthalle. Die Musiker sind die legitimen Nachfolger des legendären Ernst Mosch & Die Egerländer“, kein billiger Abklatsch.

Schon die Pressekonferenz machte Lust aufs Konzert der Egerländer. (Fotos: wear)

Ransbach-Baumbach. In der Stadthalle von Ransbach-Baumbach fand jüngst eine Pressekonferenz statt, zu der Ernst Hutter, der Nachfolger von Ernst Mosch, erschienen war. Stadtbürgermeister Michael Merz ließ es sich nicht nehmen, Hutter persönlich zu begrüßen, beide kennen und schätzen sich, da Ernst Hutter nicht zum ersten Mal mit seinen Musikanten im Westerwald aufspielt. Merz fand leicht den Übergang zu Ernst Hutter, da erselbst begeistert Trompete spielt, die St. Georgsbläser Haiderbach sogar 18 Jahre unter seinem Dirigat standen, aber wegen seiner vielen Verpflichtungen nur noch selten an Proben und Konzerten teilnehmen kann, was er sehr bedauert. Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass Ernst Hutter mit den Egerländern, im Rahmen einer Europatournee, noch einen Termin im Westerwald gefunden hatte.

So sympathisch, wie Ernst Hutter im Fernsehen rüberkommt, so sympathisch gab er sich auch in der Stadthalle. Er plauderte aus dem Nähkästchen, und beantwortete die Fragen der Journalisten in aller Ausführlichkeit. Die Europatournee steht unter dem Motto: „Bleib Dir treu!“ Ernst Hutter erläuterte das Motto: „Bis zum Tod von Ernst Mosch 1999 habe ich 14 wunderbare Jahre mit ihm erlebt, da ich selbst als Solist Mitglied bei den Egerländern war. Von ihm habe ich unglaublich viel gelernt. Nach seinem Tod übernahm ich die ehrenvolle Aufgabe, das Orchester im Sinne von Ernst Mosch weiterführen zu dürfen. Für mich heißt 'Treue zur Musik', unseren Spielstil, die Mentalität, Musikalität und Lebendigkeit, beizubehalten. Wir unterwerfen uns nicht jedem neuen Trend, der häufig nach kurzer Zeit wieder in Vergessenheit gerät. Ich fühle mich der Tradition verpflichtet, das umfangreiche Repertoire, welches sich in über 60 Jahren aufgebaut hat, weiter zu pflegen, und zu ergänzen. Die Überschrift bei meinem musikalischen Handeln ist mit 'Der Moderne zugewandt, dabei die Tradition nicht vergessen' richtig beschrieben.

Bei unseren Konzerten legen wir Wert auf musikalische Raffinesse und musikalische Perfektion, so entstehen die 'Böhmischen Gefühle.' Unsere Musik soll ein positives Denken für die Sinne bewirken, soll aber auch beim Zuhören in die Beine gehen. Den Ruf des erfolgreichsten Blasorchesters der Welt müssen wir uns immer wieder aufs Neue erarbeiten, das fällt aber durchaus leicht, weil das Orchester aus einem Pool von vielen Berufsmusikern besteht. Zu Tourneen sind die Musiker fest bei den Egerländern, außerhalb der Tourneen beweisen sie ihre Musikalität in einem Rundfunk- oder Polizeiorchester, oder bei einem Orchester der Bundeswehr. In meinem Orchester lege ich großen Wert auf eine familiäre Bindung der Musiker, dazu gehören gegenseitiger Respekt und Vertrauen. Ich unterstütze auch junge, talentierte Musiker, um sie zu einem noch höheren Niveau zu führen. Junge Musikvereine sollten sich die Egerländer als Vorbild nehmen, da wir ohne anzugeben, behaupten können, wir sind an der Spitze. Deshalb hoffe ich, dass viele Musiker/innen am 10. November 2019 den Weg nach Ransbach-Baumbach finden werden.“

Ernst Hutter erzählte weiter, dass sie bei ihrer Europatournee nur in Ländern spielen, die deutschsprachig sind, damit ihre Musik mit Texten verstanden wird. Deshalb führt die Tournee nach Holland, in die Schweiz, nach Österreich, Luxemburg, Belgien und in das Elsass. Während der Tournee wird das Orchester in einer gleichbleibenden Besetzung spielen. Die Zuschauer erwarten unvergessliche Stunden durch ein stilvolles Bühnenambiente, verbindende Worte, der Gesang eines gemischten Duos,und der schwungvollen Moderation von Edi Graf.

Zum Abschluss der PK ergriff Ernst Hutter seine „Marching Bone“, oder auch Trombon, und spielte zur Freude der Gäste der PK unter anderem die Fuchsgraben-Polka. Das war ein improvisiertes Kurzkonzert, welches Lust auf mehr macht. Die Gelegenheit „Ernst Hutter & die Original Egerländer Musikanten“ live zu erleben, sollte man sich nicht entgehen lassen. Deshalb kann es am 10. November 2019 nur heißen: Auf nach Ransbach-Baumbach! (PM)


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