Werbung

Nachricht vom 29.08.2019    

Freie Kritische Kolumne (FKK) – Gedanken zur Zeit im Westerwald

GASTBEITRAG | Klimabesorgte Klimasünder auf dem Weg in die Ökodiktatur? Werden wir immer mehr zu einem Volk von klimabesorgten Klimasündern? Da wird viel geklagt und gejammert wegen dem sterbenden Wald, dem fehlenden Wasser und dem für alle greifbaren Klimanotstand. Die „Politik“ soll endlich was machen! Aber bitte so, dass wir in unserer verschwenderischen und wenig nachhaltigen Lebensweise nicht eingeschränkt werden. Möglichst alles soll nachhaltiger und ökologischer werden – aber nur wenn es bequem und günstig ist. Dabei wäre es für alle möglich, ohne großen Verzicht etwas gegen den schon weit fortgeschrittenen Klimawandel zu tun!

Symbolfoto

Montabaur. Praktisch sieht es jedoch ganz anders aus: da werden die Kids von „Fridays for Future“ von (fast) allen Seiten für ihr Engagement gelobt. Aber es wird weiter so gelebt, also hätten wir noch die eine oder andere Welt in der Hinterhand:
- Der klimabelastende Fleischkonsum geht kein Gramm zurück, obwohl angeblich so viele jetzt vegan oder zumindest vegetarisch leben wollen. Und mit den Tieren geht man weitgehend nach wie vor so um, als seien es keine Lebewesen.
- Angeblich liegt nachhaltiger Tourismus im Trend. Aber „Flugscham“ oder gar Verzicht auf extrem umweltschädliche Fliegerei oder Kreuzfahrten? Keine Spur davon.
- Und weniger Auto fahren: ich doch nicht! Schnell mal zu einem Event nach Berlin, ein Wochenende an die See oder zu einem Abstecher in die Berge. Oder eben mal nach Dortmund oder München, um einigen Millionären beim Balltreten zugucken. Auf die Idee, dass dies nicht lebensnotwendig ist oder wenigstens mal die Bahn zu nutzen, kommen die wenigsten – irgendetwas spricht garantiert dagegen.
- Die Unsinnigkeit von Wegwerfpappbechern hat inzwischen jedes Grundschulkind erkannt: aber die Zahlen steigen und steigen…

Auf dem Weg in eine grünere und ökologischere Republik, ist uns schon kurz nach dem Start der „Sprit“ ausgegangen. Wir werden wohl nicht nur nette Angebote brauchen, sondern drastische Verbote! Sonst werden wir auch den Westerwald in einigen Jahren nicht mehr wiedererkennen.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Fachkraft (m/w/d) für die Wohnstätte Mittelhof

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

Gruppenleitung (m/w/d) Vollzeit in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt zum 01.01.2027

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Mitarbeiter Versuchswesen & Agrartechnik (m/w/d)

EUROGREEN GmbH
57520 Rosenheim (Landkreis Altenkirchen)

Vorarbeiter / Teamleiter Fahrzeugbeschriftung & Folientechnik (m/w/d)

BeschriftungsMeister.de
56593 Horhausen (Westerwald)

⇒ Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Aber es ist zu vermuten, dass unsere Damen und Herren Politiker mit Blick auf die nächsten Wahlen vor spürbaren Maßnahmen wie der vieldiskutierten CO-Steuer zurückschrecken: Wer erinnert sich noch an die Bundestagswahl, als die Grünen einen „Veggieday“ für öffentliche Kantinen forderten! Noch so eine unverschämte Forderung und es hätte sie als „Verbotspartei“ den Einzug ins Parlament gekostet.

Könnte mir einige drastische aber sinnvolle Maßnahmen vorstellen:
- Wegwerfbecher und Plastiktüten so teuer machen, dass sie niemand mehr nutzt
- Jede/r darf im Jahr nur maximal 12.000 Kilometer mit dem Auto fahren
- Fliegen international ist für jede/n nur einmal im Jahr (und viel teurer) möglich und auf innerdeutschen Strecken gar nicht.
- Kreuzfahrtschiffe dürfen keine neuen mehr gebaut werden – wenn die alten Kähne verschrottet sind, ist Schluss mit diesem Irrsinn.
- Auch im Westerwald endlich mehr Radwege bauen, damit mehr Wäller das Fahrrad als Mobilitätsalternative nutzen können.
- Nutztiere zum Verzehr dürfen nur noch biologisch und nicht mehr in Massenzucht gehalten werden – und Fleisch muss mit einem angemessenen Preis versehen werden.

Das ist alles zu drastisch und riecht nach Ökodiktatur? Wenn wir nix tun und nur über den Klimawandel jammern, wird es noch drastischer werden müssen! Was wir jetzt brauchen, sind nicht immer mehr günstige Angebote zum konsumieren, sondern mehr Verbote! (Uli Schmidt)


Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Auffahrt zur A 3 Richtung Köln wird an vier Nächten gesperrt

Die Auffahrt zur A 3 in Fahrtrichtung Köln wird im Bereich der L 318 zwischen Nentershausen und Görgeshausen ...

Grundschulkinder aus Limbach wollen Halloween mit Witzen statt Drohungen feiern

Die Kinder der Grundschule Limbach haben sich mit den Ursprüngen von Halloween und dem Brauch "Süßes ...

Treib- und Drückjagden: Kreisverwaltung warnt vor Wildwechsel

Im Westerwaldkreis finden derzeit verstärkt Treib- und Drückjagden statt. Verkehrsteilnehmer müssen in ...

Hülsenfrüchte im Check: Wie gesund sind Fertiggerichte wirklich?

Sind Fertiggerichte mit Hülsenfrüchten eine gute Protein- und Ballaststoffquelle? Viele Verpackungen ...

Genügsam, wachsam, bereit für einen Neuanfang: Mischlingshündin Milli

Deutlich über dreißig Kilogramm Körpergewicht drückten auf eine Seele, die sich am liebsten unsichtbar ...

Verbraucherzentralen bieten kostenlose Online-Vorträge zur Vorsorge an

Vom 2. bis zum 6. November 2026 informieren die Verbraucherzentralen in der "Fokuswoche Vorsorge" über ...

Weitere Artikel


Konzessionen für Strom neu vergeben

Jetzt ist es amtlich: Die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) übernimmt auch ...

Siegesgewiss klappert das Gebiss

Zum dritten großen Bouleturnier versammelten sich einundzwanzig Mannschaften am letzten Sonntag im August ...

Arbeitsmarkt: Abbau der Sommerspitze beginnt

Positives Signal vom regionalen Arbeitsmarkt: Während der vergangenen Wochen ist die Zahl der Menschen ...

Lulo Reinhardt Accoustic Lounge feat. Rosko Gee

Auf die Frage, was ihm Musik bedeute, antwortete Rosko Gee: „Music is therapy“ – Sie sei für uns da, ...

Ratten lieben Essensreste im Kanal

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg erreichen gelegentlich Anrufe aus der Bvölkerung, die sich besorgt ...

„Initiative Hachenburg Plastikfrei“ empfiehlt Luffa und Holzbürsten

Auch in der Küche gibt es jede Menge natürliche Alternativen für Plastikprodukte. Statt Kunststoffschwamm ...

Werbung