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Nachricht vom 26.08.2019    

Boulevard-Komödie par excellence

Mit "In der Klemme", ihrer jüngsten Inszenierung, liefert das „Petermännchen-Theater“ einen ganz großen Wurf ab. Die Inszenierung bietet wahrlich wunderbare Unterhaltung. Mit schlafwandlerischer Sicherheit und einem atemberaubenden Tempo halten die Darsteller trotz der teilweise grotesken Ereignisse jederzeit den Handlungsstrang in der Hand... Das ist einfach grandios... Das muss man gesehen haben!... Mehr geht einfach nicht. Chapeau!

Szenenfotos aus der Vorpremiere. Fotos: Petermännchen

Rothenbach. Der notorische Schwerenöter Phil (Holger Schulze, der auch dieses Mal Regie führte), verliebt sich - zum wiederholten Male - während einer Busfahrt durch London unsterblich in eine junge hübsche Frau und sitzt dadurch ganz ordentlich „In der Klemme“, wie sich bald herausstellt. Mit besagter Julie (Holli Kolb) will er auch gleich ins Nachbarhaus ziehen. Dagegen würde auch nichts sprechen, wenn Phil nicht bereits verheiratet wäre. Klar, dass seine Frau Maggie (Karina Aselmeyer) eher wenig für diese romantischen Anwandlungen ihres Göttergatten übrig hat, zumal dieser darüber hinaus noch die gemeinsamen Möbel wegschleppt. Auch will er im Übrigen nicht wirklich von seinen amourösen Plänen erzählen – das soll lieber, wie schon so oft, sein Freund George (Lukas Michel) übernehmen. Als Maggie dann noch einen Feuerwehrmann (Jürgen Elsenbroich), ihre Party-Bekanntschaft (Jean-Luca Klöckner) und eine Ex-Geliebte ihres Mannes (Veronika Schneider) zum Abendessen einlädt, wird‘s auf der Bühne so richtig chaotisch. Mittendrin statt nur dabei ist bei der ganzen Verwirrung die Putzfrau Mrs. Puppet (Carina Sauer). Wer gehört denn nun zu wem? Und wird sich Phil doch noch aus dieser Klemme befreien können?

Das achtköpfige Ensemble der Petermännchen feierte am Freitag im fast voll besetzten Kleinen Haus in Rothenbach seine Vorpremiere und erntete dafür frenetischen Beifall vom begeisterten Publikum. Dies war voll und ganz der Leistung der Schauspieler zu verdanken, die das Verwechslungsspiel aus der Feder des britischen Autors Derek Benfield pointiert und mit viel Herzblut auf die Bühne brachten. Eine solche Inszenierung ist der Beweis dafür, dass es noch Theater gibt, das schlicht Spaß macht.

Alle Gäste der Vorpremiere waren sich einig: Was die Petermännchen hier geleistet haben, verdient höchste Anerkennung. Der abschließende minutenlange Applaus honorierte die Spielfreude und Professionalität aller Darsteller, denn jeder einzelne von ihnen war bis in die Haarspitzen hinein motiviert. Abschließend kann man nur sagen: „Weiter so!“. Und weiter geht es mit der Premiere am 31. August um 20 Uhr im Kleinen Haus in Rothenbach. Weitere Aufführungen folgen am 1. September, am 7. und 8. September, am 14. und 15. September sowie am 21. und 22. September ebenfalls im Kleinen Haus in Rothenbach.

Samstags beginnen die Aufführungen immer um 20 Uhr, sonntags bereits um 18 Uhr. Am 3. Oktober kann man die Komödie in der Stadthalle Westerburg sehen, hier jedoch schon um 17 Uhr. Karten können ab sofort über den Anbieter Ticket-Regional bei den bekannten Vorverkaufsstellen bezogen werden.

Unter www.ticket-regional.de/ptweb sind die Karten ebenfalls erhältlich. Natürlich kann auch die Karten-Hotline unter 0651-9790777 genutzt werden. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.petermaennchen-theater.de, über die auch Gutscheine zu bekommen sind, oder auf der Facebookseite unter www.facebook.com/PetermaennchenTheater zu finden. (PM)



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