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Nachricht vom 25.08.2019    

Das Festival mit Wohlfühlfaktor – 15 Jahre "WAKE UP"

Von Lara Jane Schumacher

Auch in diesem Jahr strömten zahlreiche Besucher bei traumhaftem Wetter auf das Gelände des „WAKE UP“ Festivals in Linkenbach. Die Musikveranstaltung für den guten Zweck ging in diesem Jahr bereits in die 15. Runde, und hatte nach all der Zeit nichts von ihrem altbekannten Charme verloren.

Ein musikalisches Highlight folgte auf das nächste, das Publikum war begeistert. Fotos: LJS

Linkenbach. „Days of tomorrow“, Speedswing“, „Cressy Jaw“ oder auch „Pinski“: Dies war nur eine kleine Auswahl der musikalischen Highlights, welche dieses Wochenende vom 23. bis 24. August in Linkenbach zu finden waren. Sowohl Alt als auch Jung fanden sich an beiden Festivaltagen ein, um zu bekannten Hits zu tanzen, mitzusingen, -zugrölen oder auch einfach nur entspannt in den Melodien zu schwelgen.

Mit der fünfköpfigen Gruppe „Hear Olympia“ wurde am Freitag um 19 Uhr die Bühne und somit auch die Veranstaltung eröffnet. Im Anschluss konnten die Limburger „4 Zimmer Küche Bad (4ZKB)“ die Stimmung des Publikums mit ihrem energiegeladenen Musikmix aus Indie, Rock, Pop und Punk aufrechterhalten, so dass die Menge nach dem Auftritt des vorletzten Acts, der zwei Kölner von „Giirl“ regelrecht am Kochen war. Den Bühnenabschluss des Tages vollführte daraufhin die Gruppe „Speedwsing“, welche besonderen Flair verbreitete und fast jeden zum Tanzen animieren konnte. Letzter Anlaufpunkt des Tages war für viele das Diskozelt, in welchem „DJ Markus“ bis spät in die Nacht auflegte.

Samstags begann der Festivaltag bereits um 16 Uhr, weshalb es nicht verwunderte, dass die Besucherzahlen von rund 400 Menschen des Vortags noch übertroffen wurden. Nach dem eröffnenden Auftritt von der Pop-Punkband „Daylight at night“ traten die vier Koblenzer „Sonny boy slim“ auf, welche mit ihrer leicht verrückten Bühnenshow die Menge einstimmten. Mit „Days of tomorrow“ trat danach einer der vielen heimischen Acts auf und überzeugte mit altbekannten und mitfiebernden Songs auf ganzer Linie. Ein deutlicher Musikumschwung zum vorherigen Akustikduo war die Rock-/Metal-/Hardcoreband „Asrael“, welche bereits ihren eigenen Fanclub mitbrachte.

Die Vielfalt der unterschiedlichen Musikrichtungen war allein an diesem Abend gut spürbar, als nach den rockigen Klängen mit der Band „Cressy Jaw“ aus Gießen noch entspannte Reggae-Beats untergemischt wurden. Weiter ging es anschließend mit einer weiblichen Stimme im progressiv Rock, „Pinski“. Die Frontfrau begeisterte mit ihrer Band die Zuschauer bevor es mit den Nürnbergern „Eskalation“ auf die Zielgerade des Wochenendes ging. Hier gab es Vielfalt der Extraklasse auf die Ohren: Von Indie über Punk bis Elektro war alles vertreten und für jeden Geschmack etwas zu finden. Kein Wunder, dass das Publikum auch nach dem energiegeladenen Auftritt bis tief in die Nacht keine Lust auf ein Ende verspürte, und sogleich ins Diskozelt wechselte.




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Für viele der Anwesenden stand jedoch neben der Musik auch eine Besonderheit der Veranstaltung Mittelpunkt, die Jahr um Jahr hunderte Besucher anlockte: das familiäre Gefühl, verbunden mit der großartigen Stimmung. In Ergänzung dazu begeisterten viele ebenfalls die für Festivalverhältnisse außergewöhnlich niedrigen Ticketpreise und das kostenlose Camping, was neben dem umwerfenden Wetter in den hohen Wohlfühlfaktor einfloss.

Ausschließlich von ehrenamtlichen Mitgliedern der „WUF“-Crew und in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege Puderbach organisiert und durchgeführt, wurden erneut alle Einnahmen des Festivals gespendet. In diesem Jahr war der Empfänger die Gundlach-Stiftung, welche sich gezielt für bedürftige Kinder aus der Region einsetzt, außerdem wurden die Unnauer Patenschaft und die Realschule Plus Puderbach bei Spenden berücksichtigt. Der Gemeinschaftsgedanke und das Gefühl des Zusammenhalts war bei allen Festivalbesuchern spürbar, die auch mit Freude das Motto der Veranstaltung unterstützten: Ein klarer Ausspruch gegen Rassismus, Abgrenzung, Ausländerfeindlichkeit und Homophobie, was sich selbst in den Festivalbändchen widerspiegelte. LJS


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