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Nachricht vom 02.08.2019    

Eine Welt ohne Zinsen: Wie legt man derzeit Geld an?

Wo soll man sein Geld investieren? Welche Anlageklassen sind sicher? Wie lassen sich Ertragschancen verbessern und Werteverluste vermeiden angesichts historisch niedriger Zinsen? Diese Fragen treiben viele Sparer und Anleger um in diesen Zeiten. Deshalb lud die Westerwald Bank zu exakt diesem Thema in ihre Altenkirchener Geschäftsstelle ein.

Jakob Crasemann, Senior-Vertriebsmanager der DZ Bank AG, und Sandra Vohl, Altenkirchener Marktbe-reichsleiterin der Westerwald Bank. (Foto: Wester-wald Bank)

Altenkirchen. „Eine Welt ohne Zinsen – was bedeutet das für mich und mein Vermögen?“ Diese Frage treibt viele Sparer und Anleger um in diesen Zeiten. Deshalb lud die Westerwald Bank zu exakt diesem Thema in ihre Altenkirchener Geschäftsstelle ein. Jakob Crasemann, Senior-Vertriebsmanager der DZ Bank AG, hatte ernüchternde Informationen für die Gäste mitgebracht. Seine Analyse: „Die Deutschen sparen viel, aber sie sparen falsch.“ 6.200 Milliarden Euro Gesamtvermögen hätten die Deutschen demnach, aber mehr als ein Drittel davon liegt in niedrig verzinsten Anlagen. Crasemann rechnete vor, dass die deutschen Sparer jährlich 46 Milliarden Euro verlieren.

Eine gute Mischung muss her
Was also ist zu tun? Wo soll man sein Geld investieren? Welche Anlageklassen sind sicher? Wie lassen sich Ertragschancen verbessern und Werteverluste vermeiden? Ausgehend von der Überlegung, dass eine Geldanlage dem Dreiklang Verfügbarkeit, Sicherheit sowie Ertrag gerecht werden muss, machte Crasemann klar, dass es die „eierlegende Wollmilchsau“ unter den Geldanlagen nicht gibt. Eine gute Mischung aus Sach- und Geldwerten muss her: Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, Aktien bzw. Aktienfonds mit breiter Streuung, Renten und Spareinlagen, Tagesgeld. Das alles solle man nach individuellen Rahmenbedingungen und in Abstimmung mit dem Bankberater gewichten.



Auch bei niedrigen Kursen anlegen
Der DZ-Experte bemühte einen Vergleich mit dem Autokauf: Hier könne man sehr individuell auswählen, was Motorisierung, Leistung und Sonderausstattung angehe. Er gab den Gästen der Westerwald Bank daher „goldene Regeln“ für die Geldanlage mit: Da ist zunächst der Rat zu einer breiten Streuung und der Auswahl von renditestarken Anlagen. Zudem solle man auch dann anlegen, wenn die Kurse aktuell einmal niedriger stehen. Auch solle man darauf achten, einen gewissen Teil des Vermögens mittel- und langfristig anzulegen. Schließlich solle man auch Anlagen einbeziehen, mit denen man von so genannten Seitwärtsmärkten profitieren kann. (PM)


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