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Nachricht vom 27.07.2019    

Genießer-Treff „Französischer Markt“ in Neuwied

Die Gourmets der Region haben den jährlichen Termin des Französischen Markts fest im Kalender stehen. Wer garantiert nichts verpassen wollte, kam gleich zum Beginn am Samstag um 10 Uhr zum Marktplatz und konnte sich bei angenehmen Temperaturen durch vielfältige französische Delikatessen schlemmen und sich fühlen wie Gott in Frankreich.

Die beiden Walking-Acts bereichern immer den Französischen Markt. Fotos: Wolfgang Tischler

Neuwied. Der Duft von Flammlachs, Flammkuchen und kräftig-würzigem Käse zog durch die Nasen und machte die Auswahl schwer. Dazu ein Glas Wein, hausgemachte Limonade, Likör oder Aperol Spritz? Die Markthändler boten freundlich Proben an und warben mit kreativen Sprüchen für ihre Produkte: „Schau mit der Zunge“, forderte ein Anbieter auf, „Öl und Ouzo aus Griechenland, direkt vom Erzeuger.“ Öle, Essige und Brände, angenehm auf der Zunge, waren gleich an mehreren der über 50 Stände im Angebot.

Der Freundeskreis Rengsdorf/Saint-Pierre-le-Moutier bietet traditionell Wein und Baguette an. Erlesene Delikatessen waren Austern, Champagner, Wildschweinbratwurst, scharfe Merguez-Grillwurst, Foie gras du périgord, Confit de Canard und liebevoll gestaltete „Törtlichkeiten“ von Anna und Eva, viel zu schön zum Aufessen. Nougat, Canneloni und bunte Macarons konnte man gut für später mit nach Hause nehmen, ebenso Flaschen fruchtigen französischen Biers und Schwarzwälder Schinken. Saucissons aus der Provence - angereichert mit Steinpilzen, Knoblauch, Walnüssen, Lavendel und anderen Zutaten - wurden bei steigender Menge immer preiswerter. Lavendel bildet das Ausgangsmaterial für Duftkissen, Seifen, Öle, Marmeladen und Liköre.

Heimische Produkte sind Latwerge und eingekochtes Obst nach Großmutters Art. Auf der Bioschiene produziert das Gourmet-Depot ausgefallene Gaumenschmeichler wie Kirschwassersalami, sanften Mango-Likör mit nur 18 Prozent Alkohol oder Kräutertee der Geschmacksrichtung Holunderblüte-Ingwer. Frischen Honig, kandierte Früchte und eingelegte Oliven gab es gleich neben Haushalts- und Dekowaren aus Olivenholz.

Hingucker und Dufter sind handgemachte Seifen, die dazu noch pflegen, Hundeseife soll das Fell des vierbeinigen Mitbewohners zum Glänzen bringen. Nachhaltig einkaufen ermöglichen Kräuterpflanzen zusammen mit Dekorativem aus Keramik und Metall. Französischer Chic in Form von Hüten, Kleidern und Schmuck runden das Angebot ab.

Der Französische Markt ist immer eine treffliche Gelegenheit, Freunde zu treffen, zu plaudern und zu lachen, mit dem „Humor-Facharbeiter“ Zwille Zimmermann und seinem Kollegen mit der Drehorgel zu scherzen oder auf der Boule-Bahn sein Glück zu versuchen.

Der Französische Markt ist am heutigen Samstag noch bis 20 Uhr geöffnet und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Am vierten Juli-Wochenende des nächsten Jahres werden wieder blau-weiß-rote französische Flaggen um den Marktplatz herum wehen und die Gourmets zum Savoir-vivre anlocken. htv


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Kommentare zu: Genießer-Treff „Französischer Markt“ in Neuwied

1 Kommentar

DANKE vor allem für die vielen und ansprechenden Fotos!
Sie verführen dazu, heute auch persönlich vorbeizuschauen
#1 von Hildegard Luttenberger, am 28.07.2019 um 10:46 Uhr

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