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Nachricht vom 27.07.2019    

Nach der Hitze kommen Unwetter

Der Deutsche Wetterdienst sagt für unsere Region heute Gewitter mit Unwetterpotential voraus. Sie läuten das Ende der extremen Hitze ein. Eine Tiefdruckrinne verlagert sich vom Südwesten Deutschlands im Laufe des Wochenendes nach Nordosten. In zunehmend schwülwarmer Luft nimmt zunächst die Gewitterneigung stark zu, nachfolgend fließt weniger heiße Luft ein.

An einigen Orten kann es heute wieder schlimm werden. Archivfoto: Wolfgang Tischler

Wissen. Im Laufe des Vormittags entwickeln sich zunächst einzelne Gewitter, die im weiteren Verlauf zu mehreren größeren Gewitterclustern zusammenwachsen können. Die Gewitter ziehen nur sehr langsam oder bleiben ortsfest, daher kann es zu heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Vereinzelt ist auch extrem heftiger Starkregen über 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit wahrscheinlich.

Zudem können mittelgroßer Hagel um zwei Zentimeter oder Hagelansammlungen auftreten. In Gewitternähe kann es Sturmböen um 80 Stundenkilometer (Bft 9) geben. Die Gewitter halten sich bis in die Nacht zum Sonntag und schwächen sich nur langsam ab.

Dies ist eine Vorabinformation des Wetterdienstes, die auf das Unwetterpotenzial und mögliche Gefahren hinweisen soll. Es kann wie immer starke regionale Unterschiede geben. Akute Warnungen werden bei Bedarf zeitnah über Katwarn oder entsprechende Apps ausgegeben. (woti)


Mehr dazu:   Wetter  
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