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Nachricht vom 25.07.2019    

Miteinander von Landwirten und Jägern für die Natur

Das vom Landesjagdverband aufgelegte Wildschutzprogramm Feld und Wiese hat sich zum Ziel gesetzt, in strukturarmen Offenlandbereichen Blühflächen für Insekten, Vögel und Niederwild wie Hase, Feldhuhn zu schaffen. Zu diesem Zweck unterstützt die Jägerschaft die Landwirte, indem sie 60 Prozent der Saatgutkosten übernimmt.

Honigbrache. Fotos: Eberhard Thiel

Hachenburg. In dem Hegering Hachenburg konnten die Jäger den Landwirt Dietmar Weyer aus Marzhausen für dieses Programm gewinnen. Hinzu kam, dass der örtliche Jagdpächter Thilo Linke die restlichen 40 Prozent der Saatgutkosten übernahm. In der Gemarkung Marzhausen entstand eine „mehrjährige Honigbrache“ von einem Hektar (10.000 Quadratmeter) und in Heimborn auf einer vom ihm bewirtschaften Fläche von 2,7 Hektar. Diese Fläche wird für drei Jahre aus der Bewirtschaftung herausgenommen. Die Saatgutmischung besteht aus 30 verschiedenen Kräutern und gewährleistet ein langanhaltendes Blühangebot für Insekten, Vögel und Niederwild. Ein gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen Landwirt und Jäger für die Umwelt. (PM)


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