Werbung

Nachricht vom 18.07.2019    

Naturpfad Weltende – Wanderung ans Ende der Welt

Von Axel Griebling

Wer auf ein wenig Abenteuer aus ist, für den ist der Naturpfad Weltende Pflicht. Enge Wanderpfade, teils in die Felsen gehauen, machen den Reiz dieser Rundwanderung aus. Der Aussichtspunkt "Weltende", höchster Punkt der abenteuerlichen Wanderung, erlaubt einen atemberaubenden Blick ins Tal der Nister im Herzen der Kroppacher Schweiz.

Naturpfad Weltende – Das Ende der Welt liegt in der Kroppacher Schweiz? (Fotos: Axel Griebling)

Stein-Wingert. Wer behauptet, dass das Ende der Welt mit Feuer und großem Krachen eingeleitet wird, der kennt den Naturpfad "Weltende" im Herzen der Kroppacher Schweiz noch nicht. Und wer bei einer Wanderung ein wenig Abenteuer sucht, für den ist der Rundweg Pflicht. Denn geübte Wanderer können bei dieser etwa sechs Kilometer langen Wanderung beweisen, dass sie schwindelfrei sind und keine Angst vor den bergigen Pfaden haben, die, teilweise in Felsen gehauen, den Wanderer mit Stahlseilen gegen das Abrutschen im Hang sichern. Ein alter Bergwerksstollen ist weiteres Ziel dieser Wandertour. Doch Vorsicht ist geboten bei den teils schwierigen Geländebedingungen, sodass diese Rundwanderung nur für geübte und vor allem trittsichere Wandernde zu empfehlen ist.

Doch keine Angst, bisher haben alle Wanderfreunde den Naturpfad mit Bravour gemeistert, denn der Name Weltende ist dem Dorf Alhausen geschuldet, in das nur eine Straße hineinführt und man deshalb am Ende der Welt angekommen ist. Dafür bietet die Wandertour einen unvergesslichen Eindruck von Abenteuer und Romantik und belohnt den Wanderer mit einem Mix aus Wandern und leichtem Bergsteigen sowie mit dem Einblick in einen alten Bergwerksstollen. Der Aussichtspunkt "Weltende", der höchste Punkt dieser Wanderung, garantiert einen herrlichen Blick in die Täler der Kroppacher Schweiz mit saftigen Wiesen, Wäldern und dem Flusslauf der Nister, an dem die Wanderung größtenteils entlangführt.

(Foto: Axel Griebling)

Die etwa sechs Kilometer lange Rundwanderung startet auf dem Wanderparkplatz beim Friedhof in Stein-Wingert. Nach etwa 20 Metern weist ein Feldweg rechts zum Naturpfad Weltende hin. Bereits nach einigen hundert Metern führt der Weg an einem urigen Bergpfad vorbei. Am Ortseingang von Alhausen angekommen, heißt es, links in den Wanderweg abzubiegen. Über die Brücke wandernd wird der Fluss Nister überquert. Hinter der Brücke beginnt rechts der Einstieg in den Naturpfad Weltende. Über Tritteisen geht es in der ersten Etappe nach oben und dann immer am Berghang dem Fluss Nister entlang, bis man im Tal auf den Eingang eines Bergwerkstollens der ehemaligen Grube "Consolidierte Sonnenberg" trifft.

Vom Stollen führt die zweite Etappe an teils mit Drahtseilen gesicherten Engstellen vorbei über bergige Pfade bis zum Aussichtspunkt Weltende. Hier lädt eine Sitzgarnitur zur Zwischenrast ein. Nächstes Ziel ist Flögert, ein Ortsteil von Helmeroth. Am Ortseingang von Flögert rechts haltend, wird über die Fußgängerbrücke die Nister überquert, bis in Altburg die Straße erreicht wird. Hier heißt es, links abzubiegen und der Beschilderung "Naturpfad Weltende" bergauf zu folgen. Bei der nächsten Weggabelung geht es links weiter. Nach etwa 200 Metern erfolgt rechts der Einstieg in einen Waldpfad, der, vorbei an einer ehemaligen Keltenburg, wieder zum Ausgangspunkt der Rundwanderung zurückführt.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Fachkraft Wohnstätte Einzelfallhilfe (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Mitarbeiter für Wasserzählerwechsel (m/w/d)

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen (Westerwald)

Sachbearbeiter (m/w/d) Organisation und Verwaltung

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen (Westerwald)

Koch/Köchin (m/w/d) Großküche

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Bildungsbegleitung (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57610 Altenkirchen

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


(Foto: Axel Griebling)

Highlights dieser Wanderung sind die teils urigen Wanderpfade, teilweise am Fluss Nister entlangführend, der Bergwerksstollen der ehemaligen Grube "Consolidierte Sonnenberg", der Aussichtspunkt Weltende und eine ehemalige Fliehburg der Kelten oberhalb von Altburg. Der Bergwerksstollen war bis Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb. Zuerst über Tage, wurden dort später zwei Stollen von etwa 80 Meter Tiefe in den Fels getrieben, um Eisenerz, Blei und Zink zu fördern. Mit Schutzgitter versehen, ist der Stollen heute Heimat von Fledermäusen. Am Aussichtspunkt Weltende wird der Wanderer mit einem fantastischen Blick ins Tal der Nister belohnt. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich über einen QR-Code in ein Gipfelbuch einzutragen. Auf einer Schautafel ist der Aufbau der ehemaligen Fliehburg der Kelten dargestellt, die sich einst auf den Höhen oberhalb von Altburg befunden hat. Im Falle eines Angriffs haben alle Kelten, die sich in der näheren Umgebung niedergelassen hatten, in der Fliehburg Schutz gesucht.

Der Naturpfad Weltende ist als schwere Tour bewertet. Deshalb sollte man diese Wanderung nur mit entsprechender Kondition, Wandererfahrung und geeignetem Schuhwerk durchführen. Für Kinder ist der Naturpfad Weltende nur bedingt geeignet. (GRI)

Tour-Informationen:

Art: Rundweg
Schwierigkeit: schwer
Strecke: 6 km
Dauer: 2,5 Stunden
Höhenmeter: 100+/60-
Familiengeeignet: Nein
Beschildert: Ja
Beschaffenheit: Naturpfad
Besonderheit: Erlebnisweg
Startpunkt: Wanderparkplatz am Friedhof in 57629 Stein-Wingert
Zielpunkt: wie Startpunkt

Der Komoot-Link zum Nachwandern: https://www.komoot.com/de-de/tour/349422566


In unserer Facebook-Wandergruppe "Wandern im Westerwald" gibt es übrigens auch ständig schöne neue Ecken der Region zu entdecken.

Haben Sie auch einen Wander- oder Ausflugstipp? Dann schreiben Sie uns gerne an westerwaldtipps@die-kuriere.info. Vielen Dank!


Mehr bei "Verliebt in den Westerwald": Naturpfad Weltende – Wanderung ans Ende der Welt


Mehr dazu:   Freizeit   Wandern & Spazieren im Westerwald  
Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Alle Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       
       
       
       
       
       
 

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Gemeinsam gegen Abzocke und Betrug: Vortrag vermittelte wertvolle Tipps für den Alltag

Wie raffiniert Betrüger heute vorgehen und wie man sich wirksam davor schützen kann, stand im Mittelpunkt ...

Psychotherapie in Gefahr: Kritik an Gesetzesänderung zur GKV-Beitragssatzstabilisierung

Kurz vor der Abstimmung über das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sorgt ein Änderungsantrag für ...

Neue Hoffnung auf der Löwenanlage im Zoo Neuwied

Auf der Löwenanlage des Zoo Neuwied ist wieder Leben eingekehrt: Mit Löwin "Swana" beginnt im Zoo Neuwied ...

Nach erneutem Brand: Erinnerungen an das Hotel "Kroppacher Schweiz" in Bruchertseifen

Wieder hat es gebrannt im Hotel "Kroppacher Schweiz" in Bruchertseifen. Die einst "gute Adresse" ist ...

Regenrückhaltebecken am Fischbach schützt Niedererbach besser vor Starkregen

Ein modernisiertes Regenrückhaltebecken soll Niedererbach künftig besser vor den Folgen von Starkregen ...

Bürgerinitiative zieht positive Bilanz nach Gesprächen zum Windpark Drei Eichen

Die Bürgerinitiative "Erhaltet unsere Natur und Wälder" blickt auf mehrere Bürgergespräche in der Region ...

Weitere Artikel


Jahresempfang für internationale Forschende an der Uni Siegen

Einmal pro Jahr organisiert das Welcome Center der Universität Siegen einen Empfang für Forschende aus ...

Streichervirtuosen im Duett in der Festungskirche Ehrenbreitstein

„Musikalische Kreuzfahrten“ - so heißt das Motto der Klassikserenaden in der Festungskirche Ehrenbreitstein ...

20. Juli 1944: Mit erhobenem Haupt gegen die Barbarei

Vielen Männern und Frauen des 20. Juli 1944 war die Vergeblichkeit ihres Bemühens, die nationalsozialistische ...

Zertifizierung: Lehr- und Lernprozesse auf höchstem Niveau

Mit Bravour bestanden hat das Pflegebildungs- (PBZ) und Fortbildungszentrum (FBZ) der Diakonie in Südwestfalen ...

Uni Siegen: Winzige Bläschen mit großem Potenzial

WissenschaftlerInnen der Universität Siegen haben umfassende Untersuchung zu „Oberflächen-Nanoblasen“ ...

Baubeginn des Schieß-Sportzentrums Westerwald

Mit großem Aufgebot erfolgte der Spatenstich zum Bau eines ambitionierten Immobilienprojekts. Im Gewerbegebiet ...

Werbung