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Nachricht vom 08.07.2019    

Zeugnisübergabe an hundert Ausbildungsabsolventen

Am Donnerstag, 4. Juli nahmen in der Stadthalle Montabaur circa 100 Ausbildungsabsolventen der IHK-Regionalgeschäftsstelle Montabaur ihr Zeugnis in Empfang. Sie gehören zu den insgesamt 534 Geprüften des Westerwaldkreises und des Rhein-Lahn-Kreises im Jahrgangssommer 2019. Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und Geschäftsführer der Westerwald Brauerei H. Schneider GmbH & Co. KG, Hachenburg Jens Geimer begrüßte die Ausbildungsabsolventen, deren Freunde, Verwandte und als besonderen Gast Triathlet-Profi Boris Stein.

Industriemechanikerin Jana Jacob, IHK-Vizepräsident Jans Geimer, Triathlet-Profi Boris Stein. Fotos: Simone Ziegler

Montabaur. Jens Geimer lobte die Absolventen dafür, dass sie durchgehalten, schlussendlich Erfolg hatten und nicht aufgegeben haben. Er erinnert aber auch daran, dass der erfolgreiche Ausbildungsabschluss erst der Anfang sei, dass Wirtschaft, Handel und Industrie einem ständigen Wandel unterworfen sind und dadurch auch jeder Einzelne aufgerufen sei sich ständig weiterzubilden und zu entwickeln.

Aber wie schafft man das, immer dranzubleiben? Dazu konnte der aus dem Westerwaldkreis stammende Triathlet Boris Stein einen inspirierenden Beitrag leisten. Der mehrfache Deutsche Triathlon-Meister, belegte beim Ironman auf Hawaii einen hervorragenden dritten Platz. Sich gerade nicht demotivieren lassen, wenn man „nur“ den dritten Platz erreicht habe. Immer das Beste zu geben. Seinen Weg mit Leidenschaft verfolgen, wie beim Marathon in Etappen denken, Nervosität auch als Chance begreifen. Sich auch immer wieder Ziele stecken. Das waren Ansagen von Boris Stein, womit sich angehende Bankkaufleute, Bürokauffrauen, Verkäufer oder Fachkräfte für Metalltechnik, die allesamt zur Gruppe der Geprüften gehören, bestimmt identifizieren konnten.

Boris Stein gab zu, dass für ihn mit 23 Jahren eben Triathlon (Laufen, Schwimmen, Radfahren) genau sein Ding war und er mit großer Leidenschaft trainierte. Trotzdem könne der heute 35-Jährige sich nach erfolgter Sportkarriere eine Rückkehr in den Lehrerberuf vorstellen. Damit wirkte er auch bodenständig, und die Welt des Lehrer/ Triathleten Boris Stein, der auf Hawaii rumrennt, rückte gefühlt irgendwie näher an die einer frisch geprüften Bankkauffrau oder eines Zerspannungsmechanikers als zu Beginn.

Bildung sei das Pfund, womit man in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland zu wuchern habe, so Jens Geimer. Die IHK sei ein starker Partner für die Unternehmen. Das Ausbildungsmodell Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe sei eine hervorragende Struktur, die weltweit Ihresgleichen suche und auf die andere Länder mit Bewunderung schauten. Das ginge jedoch auch nur, weil die Mitglieder der Prüfungsausschüsse ihr ehrenamtliches Engagement und ihre grundsätzliche Bereitschaft ernst nähmen und diese verantwortungsvolle Aufgabe im Dienst der Gesellschaft, Wirtschaft und der jungen Menschen wahrnähmen. Damit dankte er besonders den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse, Arbeitgeber-, Arbeitnehmer-und Lehrervertretungen und den Mitarbeiterinnen der IHK-Geschäftsstelle Montabaur: Frau Eike Wilms, Frau Julia Exner, Frau Petra Van Laer und Frau Dagmar Heydendahl. Dieses Team stemme jedes Jahr 1.200 bis 1.500 Zwischen- und Abschlussprüfungen für junge Auszubildende aus dem Westerwaldkreis und dem Rhein-Lahn-Kreis in Vorzubereitung, Organisation und Durchführung.

Am Ende seiner Rede wies IHK- Vizepräsident Jens Geimer auch noch auf die Förderung von Begabten hin, welches im Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu finden ist. Hier stehen nach einem entsprechend festgelegten Schlüssel mehr als 30 Plätze für das nördliche Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Dazu berät auch die IHK.

Nun überreichte Regionalgeschäftsführer der IHK- Regionalgeschäftsstelle Montabaur, Richard Hover, die Zeugnisse an die Absolventen. Und das war für alle Anwesenden ein gelungener „Etappensieg“. SZ


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