Werbung

Nachricht vom 03.07.2019    

Sommerhitze kann für Haustiere zum Problem werden

INFORMATION | Veterinäramt des Westerwaldkreises informiert. Trotz der hohen Temperaturen der vergangenen Tage und der starken Sonneneinstrahlung kann man auch im Westerwaldkreis Weidetiere sehen, die ohne jeden Schatten gehalten werden. Ab 30°C brauchen aber auch die Weidetiere ein schattiges Plätzchen.

Ob natürlich oder „Marke Eigenbau“ – alle Tiere, die im Freien gehalten werden, brauchen bei großer Hitze ein schattiges Plätzchen und ausreichend frisches Wasser. Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung

Westerwaldkreis. Das Veterinäramt der Kreisverwaltung weist darauf hin, dass Rinder, Pferde und Schafe zwar durchweg über eine etwas höhere Hitzetoleranz verfügen als wir Menschen, aber spätestens bei Temperaturen von über 30°C auf schattenlosen Flächen leiden. Stehen dagegen Schattenplätze unter Bäumen, unter einem Sonnensegel oder in einem Offenstall zur Verfügung, werden diese auch schon bei niedrigeren Temperaturen gerne aufgesucht.

„Mindestens ebenso wichtig wie der Schatten ist die ständige Versorgung mit frischem Wasser“, erklärt Kerstin Oelze, Amtstierärztin in Diensten des Westerwaldkreises. Während ausgedehnter Hitzeperioden rechnet man bei Milchkühen mit einem maximalen Wasserbedarf von 100 l, bei Pferden von 60 l und bei Mutterschafen von 18 l pro Tier und Tag.
„Nicht nur aus Gründen des Tierschutzes, sondern auch zur Verminderung wirtschaftlicher Einbußen sollten Landwirte daher unbedingt auf eine ausreichende Wasserversorgung und Schattenplätze für alle Tiere achten“, so Oelze. Das gelte besonders für unsere Hochleistungs-Milchkühe, aber auch für die ganz Kleinen. Die so genannten Kälberiglus gehören im Sommer unbedingt in den Schatten.

Wanderschäfer sollten im Hochsommer überwiegend in strukturierten Gebieten mit Büschen und Bäumen weiden, Hobbyschafe brauchen entweder natürliche Schattenspender oder einen künstlichen Unterstand. Die Schur bis Mitte Juni ist bei Schafen ein Muss.
Hühner können bei extremer Hitze einen Hitzschlag erleiden, sie brauchen Büsche im Auslauf und einen durchlüfteten Stall. Gleiches gilt für im Freien lebende Heimtiere wie Meerschweinchen und Kaninchen oder für Ziervögel, die in einer Voliere leben. Wichtig ist, dass der Sonnenstand im Laufe des Tages beachtet wird und dass alle Tiere gleichzeitig im Schatten Platz finden.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Auslieferungsfahrer/-in (m/w/d) für Mittagessen

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

pädagogische Fachkraft (m/w/d) in Vollzeit

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57518 Alsdorf

Finanz- und Lohnbuchhalter (m/w/d)

Pusch AG
56242 Marienrachdorf

Kita - Assistenz (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57555 Mudersbach

Hilfskraft (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Dass Hunde nicht bei Sommerhitze im Auto zurückgelassen werden dürfen, müsste sich herumgesprochen haben. Tierschutzexpertin Oelze weist darauf hin, dass schon bei einer Außentemperatur von 26°C die Innentemperatur eines in der Sonne stehenden Autos nach einer halben Stunde bei über 40°C liegt, nach einer Stunde bei über 50°. „Eine Wärmeabgabe durch Hecheln ist dann nicht mehr möglich, bei fortschreitender Hitzebelastung erleiden die Tiere einen Hitzetod durch Kreislaufzusammenbruch.“ (PM)

Das Veterinäramt der Kreisverwaltung beantwortet Fragen zur Tierhaltung unter der Telefonnummer 02602 124 586.


Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Gerüstet für den Schulstart: Neue Schrankenanlage und barrierefreie Bushaltestelle in Roßbach

Pünktlich zum neuen Schuljahr präsentiert sich die Grundschule Roßbach mit verbesserten Sicherheitsmaßnahmen. ...

Bruce Willis war Teil der Kirmes in Weidenhahn

Die Kirmes in Weidenhahn bot auch in diesem Jahr wieder ein volles Programm. Neben traditionellen Ritualen ...

Exkursion zur ökologischen Wiederbewaldung in Marienstatt

Am Sonntag, den 30. August 2026, lädt die Naturschutzinitiative e.V. (NI) zu einer lehrreichen Exkursion ...

Fledermausnacht im Westerwald: Den geheimnisvollen Nachtjägern auf der Spur

Die 30. Europäische Fledermausnacht verspricht ein spannendes Erlebnis für Naturfreunde. Organisiert ...

75 Jahre im Einsatz: Die Geschichte der Polizeiautobahnstation Montabaur

Die Polizeiautobahnstation Montabaur blickt auf eine 75-jährige Geschichte zurück. Angefangen als kleines ...

Radsport trifft Umweltbewusstsein: Etappenfahrt "Lebenselixier Wasser"

Die Equipe EuroDeK plant eine außergewöhnliche Radtour durch Rheinland-Pfalz, die sich intensiv mit dem ...

Weitere Artikel


Jürgen Schenkelberg in den Ruhestand verabschiedet

Wechsel an der Spitze der Westerwälder Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit. Nach 43 Jahren im Dienst ...

evm-Konzept zeigt, wo Ladesäulen sinnvoll sind

Der Bedarf an öffentlichen Ladesäulen ist geringer als viele denken. Das hat eine Untersuchung der Energieversorgung ...

Diakonie Altenkirchen sagt engagierten Menschen „Danke“

Viele Menschen engagieren sich im Ehrenamt, um anderen Menschen etwas zugeben. Sie springen in ...

Chorgesang am frühen Sonntagmorgen weckt das Buchfinkenland

Der Männergesangverein Hübingen und das Familienferiendorf Hübingen feiern am Sonntag, 14. Juli (2019) ...

4.100 Euro gehen an den Kinderschutzbund

Vertreter des Lion Clubs Vallendar übergaben eine Spende in Höhe von 4.100 Euro an den Deutschen Kinderschutzbund ...

Wie kommt die Sonne in den Tank?

Sommeraktion der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zu Photovoltaik und E-Mobilität. Es ist seit Jahren ...

Werbung