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Nachricht vom 24.06.2019    

60 Jahre Seite an Seite

Anlässlich ihrer Diamantenen Hochzeit verzichteten Maria und Horst Jäschke auf Geschenke und baten stattdessen um Spenden, die sie nun dem Hospiz St. Thomas in Dernbach zukommen ließen. Das Jubelpaar besuchte Hospizleiterin Eva-Maria Hebgen und überreichte ihr einen Scheck in Höhe von 1000 Euro.

Das Jubelpaar Maria und Horst Jäschke besuchte Eva-Maria Hebgen im Hospiz St. Thomas, um ihr die Spende persönlich zu überreichen. Foto: Dernbacher Gruppe Katharina Kasper

Dernbach. An jenem Morgen im Juni, den sich Eva-Maria Hebgen und das Ehepaar Jäschke für ihr Treffen ausgesucht hatten, herrschte reges Treiben im Hospiz St. Thomas: Einige Gäste saßen noch beim allmorgendlichen gemeinsamen Frühstück, ein paar andere versammelten sich mit Keramikmeisterin Angela Schmitz-Buchholz in einer Ecke, um zu töpfern und auch Handwerker waren im Haus, um nach dem Rechten zu sehen.

„Ich habe mir das Hospiz ganz anders vorgestellt", bemerkt Maria Jäschke. „Meistens befasst man sich mit diesem Thema doch erst am Schluss", ergänzt sie. Gemeinsam mit ihrem Mann war sie im Hospiz zu Besuch, um Hospizleiterin Eva-Maria Hebgen eine Spende in Höhe von 1000 Euro zu überreichen. Den Betrag hatten sie im Rahmen ihrer Diamantenen Hochzeit gesammelt und privat aufgestockt.

Im Gemeindeblättchen hatten sie inseriert, dass Gratulanten keine Geschenke oder Blumen mitbringen sollen, sondern eine Spende. Der Aufruf sei bei allen Gästen sehr gut angekommen, erzählte das Jubelpaar aus Wittgert bei der Übergabe. Der Hochzeitstag wurde in diesem Jahr groß gefeiert: Bei Würstchen und Salat kamen über den gesamten Nachmittag verteilt mehr als 60 Verwandte, Freunde und Nachbarn.

Die Idee, die Spende dem Hospiz zugutekommen zu lassen, kam den Jäschkes bereits früh bei ihren Planungen. „Hier ist der Mensch keine Nummer", erklärt Horst Jäschke. Auch Eva-Maria Hebgen zeigte sich dankbar: „Es ist großartig, dass Sie uns an Ihrem Ehrentag bedacht haben. Ich freue mich sehr über die Spende, aber auch über Ihren Besuch. Ein Hospiz muss keine Angst machen. Wir lachen genauso viel, wie wir weinen."


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