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Nachricht vom 15.06.2019 - 16:33 Uhr    

Westerwaldverein Bad Marienberg im historischen Dillenburg

Zu einem Tagesausflug trafen sich neunzehn Wanderfreunde und fuhren gemeinsam nach Dillenburg. Vom Parkplatz am Stadion war es nur ein kurzer Weg bis zum alten Rathaus, wo der Stadtführer Helmut Menz in seinem historischen Gewand auf die Marienberger wartete. Schon hier erfuhr man einiges über das Leben dieses adeligen Herrn aus dem 18. Jahrhundert. Bevor es dann losging, spendierte er einen Schnaps und die Gruppe machte sich gut gelaunt auf den Weg in die Altstadt.

Fachwerkhäuser warteten in Dillenburg auf die Marmer. Fotos: privat

Bad Marienberg. Die malerischen Fachwerkhäuser begeisterten ebenso wie die unterhaltsamen Erzählungen über die Entstehung der Oranierstadt, die bis heute eng mit dem niederländischen Königshaus verbunden ist. Natürlich standen auch das Schloss und der Wilhelmsturm im Mittelpunkt der Geschichten. Unterwegs gab es Brot und Wurst aus heimischen Betrieben und so waren die 1 ½ Stunden – prall gefüllt mit Informationen über die Stadtgeschichte – viel zu schnell vorbei. Denn in Dillenburg gibt es viel mehr zu erleben, als in dieser kurze Zeit zu schaffen ist.

Nach der Mittagspause in einer Pizzeria in der Altstadt, ging es zu Fuß und per Auto hinauf zum Schlossberg, wo der Besuch der Kasematten auf dem Programm stand. Die konstante Temperatur von 8 Grad Celsius kam bei dem hochsommerlichen Wetter gerade recht. Frau Kappert vom Museumsverein nahm die Wanderer mit auf einen Trip durch dieses beeindruckende Bollwerk, das das zweitgrößte seiner Art in Europa ist. Sie wusste viel Interessantes und Informatives über die Zeit ab circa 1530 zu berichten. Nach einer Stunde kamen alle wieder ans Licht und mit einem Blick in den über 40 Meter tiefen Löwenbrunnen endete diese kurzweilige Tour.


Vorschau:
Sonntag, 30. Juni: Für alle, die weiter und flotter wandern wollen, bietet der ZV Höhn folgende Wanderung an: Von Ransbach-Baumbach nach Höhr-Grenzhausen und zurück. In einer Schleife wird im Waldgebiet Köppel gewandert. Nach etwa der Hälfte des Weges ist der Stadtrand von Höhr-Grenzhausen erreicht. Hier gibt es eine Mittagseinkehr. Die zweite Hälfte der Strecke führt zurück zum Ausgangspunkt. Gesamtlänge: 13,2 Kilometer . Anmeldung ist bis zum 28. Juni bei Lothar Lehnhäuser erforderlich, Telefon 02661-2682 Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Marktplatz Höhn. Startpunkt ist in Ransbach Baumbach am Friedhof, Landshuber Straße/Am Holeplatz. (PM)

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