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Nachricht vom 06.06.2019    

Und sie tun es wieder – Frohsinn Wirges zum achten Mal Meisterchor

Am 19. Mai zog es die hochmotivierten Sänger der Sängervereinigung Frohsinn 1870 e.V. Wirges, die im nächsten Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum begeht, nach Worms. Beim CANDORO-Chorfestival des Leistungssingens des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ging es darum, zum achten Mal „Meisterchor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz“ zu werden. Etwas, was bisher keinem anderen Chor des Kreischorverbandes Westerwald gelang, folglich bewarb man sich um ein Alleinstellungsmerkmal.

Freude bei der Leistungs-Verkündung. Fotos: Foto: Volker Bewersdorff/CV RLP

Wirges. Des Weiteren wäre es für die Sänger und den Verein nach 1999, 2004, 2009 und 2014 der fünfte Titel in Folge, da man sich durchgehend seit dem Ende der Neunzigerjahre Meisterchor nennen durfte. Beachtliche Erfolge, welche die Sänger mit einer gewissen Erwartungshaltung und auch einem natürlichen Druck in die Nibelungenstadt reisen ließen. Über 40 Sänger im Alter von 17-85 Jahren traten bereits am Morgen des 19. Mais die Reise nach Worms an, um am Abend erfolgreich heimzukehren. Dies war jedenfalls der definierte Wunsch aller Beteiligten.

Im „Meisterchor-Bereich“ galt es bei vier gesungenen Liedern mindestens zweimal die Note „sehr gut“ und zweimal die Note „gut“ zu leisten. Kein Selbstläufer, wie erfahrene Sänger bestätigen können. An diesem Tag waren sogar einige wenige Sänger mit von der Partie, die alle bisher errungenen und ersungenen Meisterchortitel persönlich und auf den jeweiligen Bühnen stehend miterlebt hatten. Selbstverständlich wollte man derartige Serien nicht abreißen lassen. Kurz nach 13:15 Uhr Ortszeit rief man auf der Bühne alles ab, was unter den gegebenen Voraussetzungen möglich war. Mit den Stücken „Ach Fräulein zart“, „Hymnus“, „Muss i denn“ und „Vive l’Amour“ galt es den hohen Anforderungen gerecht zu werden und die Arbeit des jungen Chorleiters Dominik Pörtner, aber auch die gewissenhafte Arbeit des gesamten Chores, zu belohnen.

Gesagt, getan, gesungen. Aufgrund schlechter Akustik und somit erschwerten Gesangsbedingungen, mit denen alle Chöre und Chorleiterinnen und Chorleiter zu kämpfen hatten, wurde es unangenehm spannend. Zitternd lauschte man der Bekanntgab der Wertungsrichter: zweimal sehr gut, zweimal gut: Meisterchor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz! Es war geschafft, zum achten Mal in der Vereinshistorie und zum ersten Mal für viele Sänger. Erleichtert und glücklich begab man sich an die verdiente Feier des Triumphes.

Nachdem die letzte erwerbbare Kiste Bier in Worms getrunken war, reiste man fröhlich und zufrieden zurück in die Heimat, wo das bunte Treiben im Vereinslokal Stadl Wirges einen würdigen Ausklang fand. (PM)


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