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Nachricht vom 16.05.2019    

Damit der Grill nicht zur Falle wird

INFORMATION | Die steigenden Temperaturen locken viele aus dem Haus direkt in den Garten oder auf den Balkon. Erster Gedanke: Grill anmachen und das Wetter genießen. Doch das vermeintlich harmlose Vorhaben birgt große Gefahr. „Wenn man einige Hinweise beachtet, lässt sich das Risiko senken", kommentiert Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz.

Symbolfoto

Region. Daher geben die Feuerwehren acht Tipps, um das Grillvergnügen genießen zu können.
• Der Grill sollte immer einen sicheren Stand haben.
• Bei Lagerfeuern ist ein nicht brennbarer Streifen (Erde, Sand, Steine) rund um den
Grillplatz wichtig.
• Wenn Kinder anwesend sind, sollte der Grill nie unbeaufsichtigt gelassen werden.
• Spiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten dürfen auf keinen Fall verwendet
werden. Die dabei entstehende Stichflamme führt zu gefährlichen Verbrennungen.
• Bei Verbrennungen gilt: Kühlen Sie Brandwunden kleineren Ausmaßes maximal zehn
Minuten lang mit Wasser (kein Eis, kein eiskaltes Wasser). Rufen Sie bei größeren
Verletzungen sofort Hilfe über den Notruf 112!
• Selbst wenn das Wetter nicht mitspielt, darf nie in geschlossenen Räumen gegrillt
werden. Auch zum Abkühlen hat der erloschene Grill hier nichts verloren: Es besteht
Lebensgefahr durch tödliche Brandgase!
• In der Natur darf nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen gegrillt werden.
• Die Asche sollte erst komplett abkühlen, ehe sie entsorgt wird. Dazu sollten aber
nie Kartons oder Plastikbehälter verwendet werden.




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„Diese Tipps sind sehr wichtig, da man ansonsten sein eigenes Leben und das anderer Menschen gefährdet", warnt Frank Hachemer. So käme es immer wieder vor, dass Grillfeuer in Wohnungen entfacht werden und für schwere Atemwegsvergiftungen sorgen. Eine Gefahr, die sich durch Einhaltung dieser Tipps leicht vermeiden lässt. (PM)


Mehr dazu:   Kultur & Freizeit  
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