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Nachricht vom 16.05.2019 - 09:48 Uhr    

Borkenkäfer beschäftigte Gemeinderat in Breitenau

Am 30. April fand eine öffentliche und nicht öffentliche Sitzung des Ortsgemeinderates Breitenau in der Grillhütte „Auf dem Köpfchen“ statt. Ortsbürgermeister Jürgen Berleth stellte zu Beginn der Sitzung einen Erweiterungsantrag zur Tagesordnungspunkt um die Punkte: Forstmaßnahmen Am Köpfchen wegen Käferbefall und Grundsatzbeschluss zur Beauftragung eines Landschaftsplaners zur Umgestaltung des Friedhofes.

Breitenau. Zum ersten Tagesordnungspunkt begrüßte der Vorsitzende den Revierförster Ulrich Hannappel. Dieser informierte den Rat über den katastrophalen Zustand des Waldes hinter der Grillhütte. Er zeigte auf, dass nahezu alle Fichten vom Käferbefall betroffen sind und zu erwarten ist, dass sehr bald auch die Restbestände unter der Käferplage leiden werden. Aus seiner Sicht müssten zumindest alle bereits befallenen Bäume entfernt werden. Zudem machte er deutlich, dass der Holzpreis derzeit einen erschreckenden Tiefststand erreicht hat und zu befürchten ist, dass dieser weiterhin fallen wird.

Der Rat beauftragt Förster Hannappel einstimmig, sämtliche Fichten zu entfernen, solange noch ein realistischer Holzpreis erzielt werden und er für das Holz auch Abnehmer finden kann. Nach dem Harvester-Einsatz, der für Mitte Mai geplant ist, wird der Gemeinderat mit Hannappel vor Ort über die mögliche Aufforstung der Flächen beraten. Die kurzfristige Lagerung und Abfuhr des geschlagenen Stamm-Holzes kann am und über den Waldweg erfolgen.

Im Folgenden beschloss der Rat, die Entscheidung über die freiwillige Beteiligung an den ungedeckten Kosten für den Bau von Entwässerungssystemen in Neubaugebieten aus dem Jahre 1996 aufzuheben. Für die konkrete Planung zur Umgestaltung des Friedhofes entschloss sich der Rat, ein geeignetes Büro für Landschaftsplanung zu beauftragen. Die Beauftragung hierzu soll dem in Kürze neu gewählten Gemeinderat obliegen. Zudem soll dann auch ein Bauausschuss gebildet werden, der in enger Zusammenarbeit mit dem Planer die noch erforderlich werdenden Beschlüsse für den Gemeinderat vorbereitet.

Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde erneut über die Anschaffung eines hydraulischen Räumschildes für den Winterdiensteinsatz des Gemeindetraktors beraten. Da seitens eines Fachbetriebes von der geplanten Nachrüstung aus Sicherheits- und Kostengründen dringend abgeraten wird, verständigte sich der Gemeinderat darauf, die Entscheidung nochmals zu vertagen. Bevor der Winterdiensteinsatz künftig von einem externen Unternehmen durchgeführt wird, möchte der Gemeinderat die Möglichkeit prüfen, ob nicht die Beschaffung eines geeigneten Ersatz-Fahrzeuges als wirtschaftlich sinnvoll erachtet werden kann. Hierzu sollen durch den Ortsbürgermeister Vergleichszahlen aus den vergangenen Winterdiensteinsätzen vorgelegt werden. (PM)


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