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Nachricht vom 27.04.2019    

Rheuma-Bus in Region unterwegs

Vom 13. bis 17. Mai 2019 informieren das Rheuma-Netzwerk Rheuma-VOR, die ACURA Kliniken Rheinland-Pfalz GmbH, die Universitätsmedizin Mainz, das Rheumazentrum und das Universitätsklinikum des Saarlandes sowie die Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saarland der Deutschen Rheuma-Liga und der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew gemeinsam im Rahmen der Rheuma-Bustour an verschiedenen Stationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland über frühe Erkennung von Rheuma und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Am 17. Mai kommt der Bus nach Bad Marienberg.

Bad Marienberg. „Steife Gelenke und schmerzende Knochen quälen in Deutschland etwa neun Millionen Menschen. Betroffen sind Jüngere und Ältere, Frauen und Männer – Rheuma hat viele Gesichter und ist oft schwer zu erkennen“, so Universitäts-Professor Dr. Andreas Schwarting, Projektleiter von Rheuma-VOR. „Wenn die Krankheit aber früh festgestellt und behandelt wird, lässt sich bei vielen Betroffenen der Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und die Lebensqualität bleibt erhalten.“ Durch koordinierte Kooperation zwischen Patienten, Haus- und Fachärzten will Rheuma-VOR die Frühdiagnose und fachgerechte Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen optimieren. Die Rheuma-Bustour eröffnet Jahr für Jahr die Möglichkeit Menschen vor Ort direkt auf das Thema „Früherkennung bei Rheuma“ aufmerksam zu machen, mit Betroffenen in Kontakt zu kommen und Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Früherkennung & Information am Bus
Herzlich eingeladen zum Besuch des Rheuma-Busses sind alle, die mögliche erste Symptome bei sich ent-decken. Es wird ein Frühscreening angeboten und über Behandlungsoptionen informiert. Jene, die bereits die Diagnose Rheuma erhalten haben, informiert das Team aus Ärzten und Therapeuten über aktuelle Entwicklungen in der Therapie und Rehabilitation ebenso wie über einfache Hilfsmittel und Bewegungs-übungen, die das Leben erleichtern. Mit an Bord ist auch in diesem Jahr der „HandScan“ der Firma Hemics: Der Scanner ermöglicht es, einen Blick in die Fingergelenke zu werfen und so Gelenkentzündungen bei Rheumapatienten zu entdecken und den Krankheitsverlauf zu verfolgen. Die Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saarland der Deutschen Rheuma-Liga und der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew klären außerdem über Möglichkeiten der Selbsthilfe im Alltag auf und ermöglichen den Austausch mit anderen Betroffenen.




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Stationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland
• 13. Mai Mainz, Theaterplatz 10 bis 16 Uhr
• 14. Mai Pirmasens, Schlossplatz 10 bis 16 Uhr
• 15. Mai Saarbrücken, Trierer Straße 1 (Europagalerie) 10 bis 16 Uhr
• 16. Mai Gerolstein, Stadthalle (Rondell) 10 bis 16 Uhr
• 17. Mai Bad Marienberg, Marktplatz 10 bis 16 Uhr

Über Rheuma-VOR
Das Netzwerk für die „Verbesserung der rheumatologischen Versorgungsqualität durch koordinierte Ko-operation“, hat es sich zum Ziel gesetzt, in drei Bundesländern Strukturen und Behandlungsangebote für Rheumapatienten aufzubauen, damit entzündlich-rheumatische Erkrankungen bei den betroffenen Menschen früher entdeckt und schneller zielgerichtet behandelt werden können. Gleichzeitig fördert es die Forschung auf dem Gebiet der Versorgung von Rheumapatienten. Unter der Leitung der Universitätsmedizin Mainz kooperieren die Medizinische Hochschule Hannover, das Universitätsklinikum des Saarlandes, das Rheumazentrum Niedersachsen, das ACURA Rheumazentrum Rheinland-Pfalz, das Rheumazentrum Saarland und die niedergelassenen Rheumatologen und Rheumaorthopäden mit zahlreichen weiteren Partnern der Patientenversorgung, Forschung und Selbsthilfe. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Sabine Bätzing-Lichtenthäler, rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin, und der saarländischen Landesregierung. Mehr dazu unter www.rheuma-vor.de.


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