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Nachricht vom 26.04.2019    

Schottersteine auf Gleise der ICE-Strecke gelegt

Am Donnerstagnachmittag, den 25. April kam es auf der Schnellfahrstrecke zwischen Montabaur und Köln, in Höhe der Ortschaft Deesen, zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Vier Deutsche im Alter von 17 bis 20 Jahren hatten in zeitlichen Abständen drei Mal Schottersteine auf beide Richtungsgleise gelegt.

Foto: Bundespolizei

Deesen. Drei Züge überfuhren die aufgelegten Steine, wobei bei zwei Zügen Beschädigungen an den Radreifen eines Drehgestells festgestellt wurden. Beeinträchtigungen des Fahrkomforts waren die Folge; eine eingehende Untersuchung der betroffenen Züge wird durchgeführt. Verletzt wurde niemand. Durch den Vorfall erhielten zehn Züge insgesamt 568 Minuten Verspätung.

Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde durch die Bundepolizeiinspektion Trier gegen die vier jungen Männer eingeleitet, die durch aufmerksame Zugbegleiter schnell gefasst werden konnten.

Die ICE-Züge auf der Schnellfahrstrecke fahren Geschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometer und entwickeln eine enorme Druck- und Sogwirkung. Der Aufenthalt in unmittelbarer Schienennähe ist absolut lebensgefährlich und strengstens verboten. Ebenso ist das Bereiten von Hindernissen kein Jugendstreich, sondern eine schwerwiegende Straftat. Unabhängig davon können zivile Schadensansprüche gegen die Verursacher geltend gemacht werden. (PM Bundespolizei)


Lokales: Ransbach-Baumbach & Umgebung
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