Werbung

Nachricht vom 13.04.2019    

Dämmung oberste Geschossdecke: Pflicht oder Kür?

INFORMATION | Die oberste Geschossdecke von Wohngebäuden muss nach der Energieeinsparverordnung nachträglich gedämmt werden, wenn noch keine Dämmung vorliegt oder ein definierter Mindestwärmeschutz nicht eingehalten wird. Wahlweise kann auch die Dachschräge gedämmt sein.

Holzbalkendecken lassen sich von oben optimal mit Mineralwolle zwischen den Deckenbalken dämmen. Durch die Abdeckung mit OSB-Platten wird der Dachraum wieder begehbar. Foto: Bernhard Andre

Montabaur. Eine Sonderregelung gilt für Ein- und Zweifamilienhäuser, in denen der Eigentümer eine Wohnung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat. Dann gilt die Pflicht erst im Falle eines Eigentümerwechsels. Der neue Eigentümer hat hierfür nach dem Kauf zwei Jahre Zeit.

Die Dämmpflicht für alle anderen Gebäude musste bis Ende 2015 erfüllt sein.

Der Mindestwärmeschutz ist in der Regel bei Holzbalkendecken eingehalten. Aber auch ohne Verpflichtung ist eine Dämmung der obersten Geschossdecke eine relativ einfache und kostengünstige Maßnahme, die auch in Eigenleistung erbracht werden und viel Heizenergie einsparen kann: Bei ungenutzten Dachräumen reicht es, Dämmstoffbahnen oder -platten auf dem Dachraumboden auszulegen. Empfehlenswert ist es, die Platten oder Bahnen etwa 18 bis 24 Zentimeter dick und fugendicht zu verlegen, um einen guten Dämmeffekt zu erreichen. Bei Holzbalkendecken sollte aber geprüft werden, ob ein Feuchteschutz von unten in Form einer Dampfbremse notwendig ist. Dies kann der Fall sein, wenn unterseitig kein Putz oder keine intakte Folie vorhanden ist.

Für nachträgliche Dämmmaßnahmen können auch Fördermittel in Anspruch genommen werden.

Bei allen Fragen rund um Dämmung, Feuchteschutz und Altbausanierung steht der Energieberater der Verbraucherzentrale zur Verfügung. Die persönliche Beratung ist und nach vorheriger Terminvereinbarung erhältlich.



Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Sprechstunden der Energieberater finden wie folgt statt:
• in Montabaur am Donnerstag, den 25. April von 15 – 18.45 Uhr in der
Verbandsgemeindeverwaltung, Konrad-Adenauer-Platz 8. Voranmeldung unter 02602/126-
199 oder –0.
• In Höhr-Grenzhausen am Mittwoch, den 15. Mai von 15 – 18 Uhr im CeraTechCenter in
der Rheinstraße 60A. Voranmeldung unter 02624/104 215.
• in Hachenburg am Donnerstag, den 9. Mai von 10 – 18.15 Uhr in der
Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11, Voranmeldung unter 02662/801-102.
• In Rennerod am Donnerstag, den 2. Mai von 16.15 bis 19.15 Uhr in der
Verbandsgemeindeverwaltung, Hauptstraße 55. Voranmeldung unter 02664/506 744.
• in Westerburg am Donnerstag, den 25. April von 16 – 18.15 Uhr in der
Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 217, Neumarkt 1, Voranmeldung unter 02663/2910.

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin: Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei) montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr. (PM)


Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Vorsicht bei Abtretungserklärungen für Pflegeleistungen

Pflegedienste bieten oft Abtretungserklärungen an, um direkt mit der Pflegekasse abzurechnen. Dies erspart ...

Europäische Kunsthandwerkstage laden zur Entdeckungsreise ein

Vom 10. bis 12. April 2026 öffnen Ateliers und Werkstätten in ganz Rheinland-Pfalz ihre Türen für Besucher. ...

10.000 Euro für inklusiven Außenbereich in Hachenburg

Mit einer Spende aus dem Adventslos 2025 fördern die Lions Clubs der Region ein inklusives Projekt in ...

Niederroßbach im Hohen Westerwald präsentiert sich im SWR Fernsehen

Das SWR Fernsehen stellt in seiner beliebten Rubrik Hierzuland regelmäßig sehenswerte Orte aus der Region ...

Anlagebetrug im Netz: LKA und Verbraucherzentrale warnen vor Maschen

Gefälschte Internetseiten und Anzeigen versprechen sichere Geldanlagen mit hohen Gewinnen. Landeskriminalamt ...

Individuelle Wege zur Konfirmation in der Gesamtkirchengemeinde Westerwald Süd

In der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Westerwald Süd haben Jugendliche erneut die Wahl bei der Gestaltung ...

Weitere Artikel


Familienwandertag am 1. Mai in Nentershausen

Die Freiwillige Feuerwehr Nentershausen veranstaltet auch in diesem Jahr am 1. Mai, bereits zum 42. Mal, ...

„Musik in alten Dorfkirchen“: Start am 5. Mai in Kirburg

„So klingt Europa“ ist das Motto der diesjährigen 24. internationalen Weltmusikreihe „Musik in alten ...

Handlungsbedarf in der Altenpflege im Westerwald

Dem Westerwaldkreis obliegt die Sicherstellung der ambulanten und stationären Altenpflege im Zuge der ...

Modernste Therapieoptionen für die Lunge

Stabwechsel an der Sektion Pneumologie des St. Vincenz-Krankenhauses: Dr. Melek Schnack wird Nachfolgerin ...

Rüdiger Gemmer will wieder Ortsbürgermeister von Ebernhahn werden

Der Kandidat der Bürger Liste Ebernhahn, Rüdiger Gemmer will wieder Ortsbürgermeister von Ebernhahn werden. ...

Einsatzbericht der Feuerwehren aus der VG Wallmerod

Die Feuerwehren aus der VG Wallmerod waren diese Woche bei drei Einsätzen gefordert. Es waren der Großbrand ...

Werbung