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Nachricht vom 06.04.2019    

CDU will „Juniorwahl“ auch bei Kommunalwahl ermöglichen

Mit einem eigenen Antrag zur nächsten Kreistagssitzung möchte die CDU-Kreistagsfraktion die Möglichkeit eröffnen, dass die bisher bei Europa-, Bundestags- und Landtagswahl übliche „Juniorwahl“ auch auf das Wahlverfahren der Kreistagswahl erweitert wird. Die Kreisverwaltung soll alle weiterführenden Schulen im Westerwaldkreis (Sek. II und BBS) anschreiben, so die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Jenny Groß, um diese auf das Angebot der Juniorwahl für die Kommunalwahl aufmerksam zu machen. Die benötigten Unterlagen, sofern dies gewünscht wird, sollen dann für die Kreistagswahl zur Verfügung gestellt werden

Foto: CDU

Westerwaldkreis. Die Kommunalwahl stelle für viele Bürgerinnen und Bürger, aufgrund ihrer vielfachen Wahlverfahren und des vor einigen Jahren eingeführten Kumulieren und Panaschieren eine Herausforderung dar, die seitdem immer wieder auf unterschiedlichen Kanälen erklärt werde. Um dieses zu unterstützen und bereits bei den Erstwählern anzusetzen, sehen die Christdemokraten hier die Schule als den geeigneten Ort, um dort spielerisch das Wählen zu üben.

Bei den vergangenen Bundes- und Landtagswahlen sowie auch bei der Europawahl wird das Angebot einer Juniorwahl an die Schulen gerichtet. Sie simulieren mit den original aussehenden Unterlagen die Wahl, es wird ein Wahlvorstand nebst einer Auszählkommission gebildet, die das Ergebnis dem schulinternen Wahlleiter (der betreuenden Lehrkraft) mitteilt, dieses darf jedoch nicht vor dem eigentlichen Wahltag um 18 Uhr veröffentlicht werden.

Jenny Groß zeigt sich optimistisch: „Wir können damit für viele Erstwähler in der Oberstufe und an den Berufsbildenden Schulen einen Beitrag dazu leisten, dass für sie das Wählen bei der Kommunalwahl kein Hindernis darstellt und damit gegebenenfalls die Wahlbeteiligung gesteigert wird. Ein Bildungsauftrag, der mit geringem Kosten- und Personalaufwand zu realisieren ist.“ (PM)


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