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Nachricht vom 03.04.2019    

Medienkompetenz macht Schule – auch in den Grundschulen

Start in die nächste Runde: 16 Westerwälder Grundschulen sind neue Projektschulen im Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“ und werden mit 120.000 Euro gefördert. Per Handy Urlaubsgrüße an Oma schicken oder Trickfilme auf dem Tablet schauen – digitale Medien sind schon aus dem Alltag unserer Jüngsten nicht mehr wegzudenken. Kinder müssen deshalb früh lernen, die zahlreichen neuen Angebote zu verstehen, kritisch zu bewerten und verantwortungsvoll zu nutzen.

Symbolfoto

Mainz/Westerwaldkreis. Das erfolgreiche rheinland-pfälzische Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“, an dem bereits nahezu alle weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz teilnehmen, wurde deshalb auf den Grundschulbereich ausgeweitet. Das Ziel: Grundschülerinnen und -schülern den kompetenten Umgang mit digitalen Medien ermöglichen und über Chancen und Risiken aufklären. Mit der Aufnahme von weiteren 125 Projektschulen in das Landesprogramm nehmen ab dem Schuljahresstart 2019/2020 nun insgesamt 387 Grundschulen an diesem Projekt teil.

„Lesen und Schreiben sind und bleiben die Grundvoraussetzungen für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Um den Herausforderungen der digitalen Welt gerecht zu werden, müssen aber auch die Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schüler frühzeitig gefördert werden. Darum freut es mich, dass im kommenden Schuljahr weitere 125 Grundschulen in das rheinland-pfälzischen Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“ aufgenommen werden“, so MdL Hering.


Digitales Lehren und Lernen ist seit 2016 ein bildungspolitischer Schwerpunkt der rheinlandpfälzischen Landesregierung. Die neu in das Programm aufgenommenen 125 Projektschulen durchlaufen eine zweijährige Projektphase und werden in dieser Zeit durch das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz fachlich begleitet und unterstützt. Die Schulen erhalten eine ihren Bedürfnissen entsprechende technische Ausstattung im Wert von 7500 Euro und erarbeiten dann eigene Lernszenarien für das Lernen mit digitalen Medien. Ergänzend ist die qualifizierte Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften ein wichtiger Baustein.



Besonders freut MdL Hering, dass mit der Grundschule in Gemünden, der Brüder-Grimm-Schule in Guckheim, der Grundschulen in Hof, Neunkhausen und Kaden sowie der Unesco-Grundschule Norken sechs von 16 Schulen aus seinem Westerwälder Wahlkreis neu in das Programm aufgenommen wurden.

Der digitale Wandel birgt Risiken, vor allem aber zahlreiche Chancen und viele neue berufliche Perspektiven für junge Menschen. „Vom Telearbeitsplatz im Westerwald vernetzt mit der ganzen Welt: das ist eine große Chance vor allem für ländliche Regionen, so Hendrik Hering. (PM)


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