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Nachricht vom 15.03.2019    

FDP-Politiker besuchten den Westerwald

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser (Betzdorf) hat in der vergangenen Woche im nördlichen Rheinland-Pfalz mit ihren Kollegen aus der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer und Marie-Agnes Strack-Zimmermann, verschiedene Unternehmen und Arbeitgeber besucht und sich zu unterschiedlichen Themenbereichen mit deren Vertretern ausgetauscht.

Die FDP-Politiker Michael Theurer und Sandra Weeser mit Geschäftsführer Jörg Kamper bei Jungenthal Wehrtechnik. (Foto: privat)

Kreisgebiet. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser (Betzdorf) hat in der vergangenen Woche im Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen mit ihren Kollegen aus der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer und Marie-Agnes Strack-Zimmermann, verschiedene Unternehmen und Arbeitgeber im Norden von Rheinland-Pfalz besucht. Mit Michael Theurer, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, besichtigte Weeser die Produktionshallen der Jungenthal Wehrtechnik in Kirchen. Geschäftsführer Jörg Kamper gab den Politikern mit auf den Weg nach Berlin, dass die teilweise selbst für Einzelteile sehr langen Genehmigungsverfahren betriebswirtschaftliche Planbarkeit erschweren und deutsche Wehrtechnik bei ausländischen Partnern dadurch zunehmend unattraktiv machten.

Im Anschluss diskutierten Weeser und Theurer bei der Shangdong Nanshan Aluminium Europa GmbH in Montabaur mit dem Geschäftsführer Mingming Zhao, Jörg Holz und Yuan Yuan sowie dem FDP-Kreisvorsitzenden im Westerwaldkreis, Thorsten Koch, über Kooperationsmöglichkeiten zwischen Deutschland und China vor allem im Bereich der Bildung. Auf Initiative des FDP-Vorsitzenden des Kreisverbandes Ahrweiler, Ulrich van Bebber, besuchten die Bundestagsabgeordneten das Krupp-Medienzentrum in Sinzig. Zum Thema Mittelrheintal konnte Sandra Weeser, die auch im Vorstand der Parlamentsgruppe Bahnlärm ist, berichten: „Der Ruf ist bis nach Berlin vorgedrungen!“. Die FDP werde dazu einen Antrag im Bundestag einbringen: „Die Entlastung des Mittelrheintals muss durch eine alternative Gütertrasse erfolgen" so Weeser.

Viele interessante und vor allem spannende Einblicke hinter die Kulissen der Truppe konnte die Abgeordnete Weeser zusammen mit ihrer Kollegin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Sprecherin für Verteidigungspolitik der FDP-Bundestagsfraktion, beim Besuch im Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr in Mayen gewinnen. Teil des Besuches war auch ein Abstecher zum Bundeswehrradio in Andernach. Dort richteten die beiden Abgeordneten einen Gruß an die Soldatinnen und Soldaten in aller Welt und hatten auch einen Musikwunsch frei. Sandra Weeser wünschte sich, passend zum Weltfrauentag, „Respect“ von Aretha Franklin,die Düsseldorferin Marie-Agnes Strack-Zimmermann wählte die Toten Hosen: An Tagen wie diesen“. Zum Abschluss der Tour erörterte die verteidigungspolitische Sprecherin mit Generalleutnant Markus Laubenthal bei einer Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung in Koblenz die Herausforderungen der Bundeswehr im 21. Jahrhundert. Fazit der Diskussion: Die vielfältigen Aufgaben und die komplexe Multipolarität der Welt erfordern eine Umstrukturierung der Bundeswehr und eine Erhöhung des Wehretats, um die Einsatzbereitschaft jederzeit zufriedenstellend gewährleisten zu können. (PM)


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