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Nachricht vom 13.03.2019    

Glückliche Kühe, Zwerge und Ostereier in Silvis Töpferei

Am Tag der offenen Tür der Westerwälder Keramiker beteiligte sich auch Silvia Heibel-Kuch in Montabaur-Elgendorf. Die Töpferin musste die Tür zu ihrem hell und freundlich gestalteten Laden immer wieder hinter den Besuchern abschließen, denn Sturm Eberhard nahm den Tag der offenen Tür wörtlich. Er sorgte auch dafür, dass sich der Andrang am 10. März in der Wagnerstraße am Ortsrand in Grenzen hielt.

Silvi in ihrer ansprechenden Töpferei. Fotos: Helmi Tischler-Venter

Montabaur-Elgendorf. Silvi, die in Hillscheid das Handwerk erlernt und die Keramikschule in Höhr-Grenzhausen absolviert hat, machte sich 1994 selbständig mit handgetöpfertem, salzglasiertem Westerwälder Steinzeug. Im Mai 1995 brannte sie ihren ersten eigenen Salzglasur-Ofen. Bei der regional traditionellen Salzglasur werden die Stücke am Ende des Brands bei 1240 Grad Celsius bei offener Flamme mit ganz normalem Kochsalz glasiert. Die Töpferei ist an das moderne Wohnhaus in der Wagnerstraße angebaut. Der geräumige Gasbrennofen im Keller heizt die Werkstatt mit. Im Trockenraum warten gedrehte Gebrauchskeramik und gegossene Dekorationsartikel auf den Brand.

Silvi ist vielseitig: Sie dreht traditionelle Teller, Tassen und Krüge, die sie im bekannten Westerwälder Blau-Grau und Blau-Braun gestaltet, aber auch modern dekoriert in Red- und Kniebistechnik, das bedeutet einritzen und eindrücken von Formen in das lederharte noch ungebrannte Steinzeug sowie mit schwungvoller Pinselmalerei, dem „Blauen“. So sind die niedlichen Zwerge, Katzen und glücklichen Kühe auf den frei gedrehten Tellern und Tassen von Hand eingeritzt. Das abstrakte, zeitlose Dekor „Sprenkel“ ist dagegen geblaut.

Jahreszeitentypische Kollektionen fertigt die Eulerin ebenfalls: Nachdem die Weihnachts- und Winterdekore ins Lager gewandert sind, stehen nun Ostersymbole im Laden. Die kleinen Ostereier sind gegossen, die größeren eierförmigen Vasen sind gedreht. Zierliche Elfen schweben um Tulpen und Gänseblümchen. Die dekorative Gartenkeramik ist frostfrei gebrannt. Nach Vorlagen werden auch ganz individuelle Stücke gefertigt.

Ihre Kunden findet Silvi vor allem auf Keramikmärkten, die sie regelmäßig besucht, von Homburg bis Lüneburg und auf den heimischen Märkten in Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach sowie mittels ihrer Homepage http://www.silvis-töpferei.de. htv


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