Werbung

Nachricht vom 09.03.2019    

NABU: Torffrei gärtnern für den Klima- und Naturschutz

INFORMATION | Mit Beginn der Gartensaison 2019 steigt auch wieder der Bedarf nach Blumenerde. Was viele Hobbygärtner jedoch nicht wissen: In Blumenerden befinden sich oft große Mengen an Torf. Torfabbau ist einer der Gründe dafür, dass in Deutschland 95 Prozent aller Moore zerstört sind, darauf weist der Naturschutzbund (NABU) Rhein-Westerwald hin.

Torf wird aus einem Moorgelände gebaggert. Foto: Willi Rolfes

Holler. Jährlich werden über drei Millionen Kubikmeter Torfblumenerde in Deutschland verkauft. Mittlerweile werden große Mengen an Torf aus den baltischen Staaten importiert, wo der Verlust wertvoller Lebensräume vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten rasant voran schreitet. Beim Torfabbau werden außerdem riesige Mengen Treibhausgase freigesetzt, die den Klimawandel beschleunigen.

Deshalb empfiehlt der NABU Rhein-Westerwald die Verwendung torffreier Blumenerde. So kann jeder auf einfache Art und Weise etwas für den Natur- und Klimaschutz tun. Torffreie Blumenerde besteht aus einer Mischung von hochwertigem Kompost, Rindenhumus, Holzfasern und gelegentlich Kokosfasern. Natürliche Zusätze wie Lavagranulat und Tonminerale sorgen für die optimale Pflanzenversorgung. Aufpassen sollten Verbraucher laut NABU bei der Aufschrift „Bioerde“, auch hier kann noch ein sehr großer Anteil Torf enthalten sein.

Weitere Informationen zur natur- und klimagerechten Gartengestaltung sind bei der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald unter der Telefonnummer 02602-970133 erhältlich. (PM)


Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Montabaur auf Facebook werden!

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
   


Kommentare zu: NABU: Torffrei gärtnern für den Klima- und Naturschutz

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Region, Artikel vom 08.08.2020

Keine Angst vor Schlangen im Garten!

Keine Angst vor Schlangen im Garten!

Zurzeit lassen sich öfter Schlangen im heimischen Garten beobachten. Das ist kein Grund zur Panik sondern zur Freude, denn Schlangen sind ganz besonders scheu. Sie brauchen naturnahe Gärten mit ruhigen Versteckmöglichkeiten und Wasser. Fast immer ist es die ungiftige Ringelnatter, die einem begegnet.


Region, Artikel vom 08.08.2020

Bahn saniert Brückenbauwerk Nistertal

Bahn saniert Brückenbauwerk Nistertal

Eines der zahlreichen Brückenbauwerke der Deutschen Bundesbahn im Bereich der Gemeinde Nistertal wird derzeit instandgesetzt. Dagegen wird die „Erbacher Brücke“ dem Verfall preisgegeben.


Region, Artikel vom 08.08.2020

Geschnitzte Weinfässer von bleibendem Wert

Geschnitzte Weinfässer von bleibendem Wert

Direkt an der Hauptstraße, gegenüber der Dorfschule in Hattert, war die Wirkungsstätte von Otto Weyer, der in seiner Schreinerei die Liebe zum Werkstoff Holz entdeckte. Dort stand auch das erste Weinfass, das er kunstvoll mit Schnitzerei verzierte und später mitnahm an seine neue Wirkungsstätte an die Berufsbildende Schule in Ingelheim. Als Lehrer der Fachpraxis Holztechnik bildete er Generationen von Schülern aus und weckte in ihnen die Liebe zum Werkstoff Holz.


Der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling im Westerwald

Nach dem Dunklen Wiesenknopf Ameisenbläuling (Maculinea nausithous) weist die Naturschutz-Initiative (NI) auf die Gefährdung des verwandten Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläulings hin. Der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea teleius) ist eine Art der FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) und ist auch unter dem Namen Großer Moorbläuling bekannt. Laut der Roten Liste Deutschland und Rheinland-Pfalz fällt er unter die Gefährdungsstufe 2 (stark gefährdet).


SGD Nord: Monitoringbericht zu Erneuerbaren Energien

Die Entwicklung der Erneuerbaren Energien im nördlichen Rheinland-Pfalz ist in einem aktuellen Bericht der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord veröffentlicht. Insgesamt stand Ende 2019 im Bereich der SGD Nord eine gesamte Nennleistung von 3.404 MW aus erneuerbaren Energien bereit, was dem dreifachen der Nennleistung des jüngst in Betrieb gegangenen Steinkohlekraftwerkes Datteln 4 oder dem zweieinhalbfachen der Nennleistung des stillgelegten Kernkraftwerkes Mülheim-Kärlich entspricht. Der Anstieg zum Vorjahr betrug 78 MW, weitere 200 MW waren genehmigt (siehe Grafik 3).




Aktuelle Artikel aus der Vereine


Der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling im Westerwald

Quirnbach. Einen wesentlichen Anteil der europäischen Population gibt es in Rheinland-Pfalz. Dort ist er vor allem im Westerwald ...

Haus ohne Keller?

Montabaur. Vor der Entscheidung für einen Keller ist es besonders wichtig, ein Bodengutachten einzuholen. Und vor der Entscheidung ...

Hausaufgabenhilfe des Kinderschutzbundes startet

Höhr-Grenzhausen. Seit über 30 Jahren organisiert der Orts- und Kreisverband für Kinder und Jugendliche (in der Regel bis ...

Videosprechstunde bei donum vitae wird gut angenommen

Montabaur. In der von der Vorsitzenden Lilo Kohl geleiteten Sitzung berichteten die Beraterinnen, dass die offenbar geringere ...

Pink Ribbon Damentag in Dreifelden

Dreifelden. Die gemeinnützige Kampagne Pink Ribbon Deutschland und die Damen des Golf-Club Westerwald e. V. freuen sich, ...

Westerwaldverein Bad Marienberg wanderte um den Schorrberg

Bad Marienberg. „Durch schattigen Laubwald folgten wir dem Weg und an der ersten Abzweigung ging es dann erst einmal bergauf. ...

Weitere Artikel


Buchtipp: Der Kormoran-Krieg: Warum die Waffen nicht schweigen

Region. Der Autor ist ein naturbegeisterter Fliegenfischer und Vogelfreund. Er begibt sich zwischen die Fronten von Naturschützern ...

„Hachenburger Frischlinge“: Schulbau in Serekunda macht gute Fortschritte

Serekunda/Ransbach-Baumbach. Der Schulbau mit acht Klassenzimmern ist zwischenzeitlich weit vorangeschritten. Nach dem Baubeginn ...

Rinderzuchtverein Westerwald zieht Bilanz

Region. Die Mutterkuhhalter mussten bereits im Frühsommer mit der Zufütterung der Tiere auf der Weide beginnen. Die Getreideernte ...

Naspa investierte weiter in Erreichbarkeit für ihre Kunden

Wiesbaden/Region. Er kündigte an, dass die Naspa alle umfangreichen Investitionen in die technische Ausstattung, mobile Geräte, ...

A 48 - Bauarbeiten auf der Rheinbrücke Bendorf starten

Bendorf. Seit Jahren kommt es immer wieder auf der Rheinbrücke Bendorf (A 48) zu gefährlichen Ausbrüchen im Straßenbelag. ...

Ein Faustprojekt macht am Martin-Butzer-Gymnasium Furore

Dierdorf. Klaus Opilik betitelt "seinen" Faust nicht als Interpretation des Literatur- und Bühnenklassikers, sondern als ...

Werbung