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Nachricht vom 06.03.2019    

Sportkreisvorstand und Christdemokraten im Gespräch

Einen guten Stand bei den Hallen- und Sportstättenkapazitäten stellten Sportkreisvorstand und CDU-Kreistagsfraktion in einer gemeinsamen Gesprächsrunde in Marienstatt fest. Allerdings seien die Rahmenbedingungen für die in der Jugendarbeit ehrenamtlich tätigen Personen durch ergänzende Platz- und Raumangebote durchaus optimierbar. Mehr Zuspruch erwarten Sportkreis und Kreistagsfraktion bei der Inanspruchnahme der finanziellen Förderung bei der Umrüstung der Flutlichtanlagen.

Der Sportkreisvorstand Westerwald und die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion haben sich vor dem Gespräch auch über den Stand der Generalsanierung der Sporthalle in Marienstatt informiert. Foto: privat

Westerwaldkreis. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel betonte zu Beginn, die CDU werde die Sportvereine auch weiterhin in ihrer ehrenamtlichen Arbeit für alle Generationen und Gesellschaftsgruppen unterstützen. Sport brauche vielfältige und ordentliche Sportstätten. Der Westerwaldkreis stelle seine eigenen Sportplätze und Hallen an den Schulen in seiner Trägerschaft den Vereinen zur Verfügung und fördere den Bau und die Unterhaltung von Sportstätten durch die Gemeinden. Das wollten die Christdemokraten auch in Zukunft gewährleisten.

Sportkreisvorsitzender Albrecht Gehlbach sprach von einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen dem Sportkreisvorstand, den Vereinen und dem Westerwaldkreis. Seitens des Kreises werde Einiges getan, um die Vereine und Sporttreibenden sowohl finanziell als auch durch die Bereitstellung von Sportstätten zu unterstützen. Die verschiedenen Aktivitäten der Vereine verstehen sich als offenes Angebot für einen breiten Bevölkerungskreis.

Vorstandsmitglied Hans Werner Rörig wies auf die Vorteile einer Vereinsmitgliedschaft hin: „Sport im Verein ist am Schönsten“, jedoch fehlten oft geeignete Trainingskapazitäten. So sei die Einrichtung von weiteren Kunstrasenplätzen im Kreisgebiet wünschenswert. Landrat Achim Schwickert machte deutlich, dass nicht alle Hartplätze in Kunstrasenplätze umgewandelt werden könnten. Der Bau eines Kunstrasenplatzes sei an bestimmte Rahmenbedingungen geknüpft. Wichtig sei dabei auch, dass dieses Angebot neben der schulischen Nutzung auch von mehreren Vereinen genutzt werden kann. Ziel des Westerwaldkreises sei es, in jedem Jahr zwei Kunstrasenplätze in die Realisierung zu bringen.



Sportvereinsvorsitzender Torsten Birk sieht die Notwendigkeit, die in den Sportstätten vorhandenen Kapazitäten noch besser abzustimmen. Neben fehlenden Trainingskapazitäten beschäftige die Vereine verstärkt die Suche nach geeigneten Betreuer(inne)n im Jugendbereich. Viele Kinder und Jugendliche wollten sich sportlich betätigen, allerdings fehle es teilweise an den Ehrenamtlichen. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer, dass in einigen Bereichen die Zusammenarbeit und das Miteinander auch über die Ortsgrenzen hinaus verbesserungswürdig sind. Nur dadurch sei eine optimale Nutzung der Kapazitäten möglich.

Offenbar wenig bekannt ist, die auf Antrag der CDU-Kreistagsfraktion erfolgte Erweiterung der Förderrichtlinien zur Umrüstung von Flutlichtanlagen, die in einer Höhe von bis zu 10.000 Euro vom Kreis gefördert werden kann. Erhoffter Nebeneffekt der Modernisierung: Energie einsparen sowie Kosten für Gemeinden und Vereine senken. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel machte deutlich: „Ein Zuschuss zu diesen einmaligen Investitionskosten hilft den Träger der Sportplätze, diese Umstellung kurzfristig vorzunehmen. Dies ist gleichermaßen ein Beitrag zur Finanzentlastung von Gemeinden und Sportvereinen sowie ein Beitrag zum Umweltschutz gleichermaßen.“ (PM CDU)


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