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Nachricht vom 03.03.2019    

Tarifverhandlungen: Mehr Geld für Mitarbeiter der Länder

Für die Landesbeschäftigten in Rheinland-Pfalz und im Saarland konnte gestern Abend (2. März) in Potsdam ein Tarifergebnis erzielt werden: Die Einigung sieht eine Anhebung der Gehälter im Gesamtvolumen von 8 Prozent, mindestens 240 Euro, mit einer Laufzeit von 33 Monaten vor. Im Einzelnen sollen die Gehälter im Gesamtvolumen rückwirkend zum 1. Januar 2019 um 3,2 Prozent, mindestens aber um 100 Euro, angehoben werden.

Potsdam/Region. Für die Landesbeschäftigten in Rheinland-Pfalz und im Saarland konnte gestern Abend (2. März) in Potsdam ein Tarifergebnis erzielt werden: Die Einigung sieht eine Anhebung der Gehälter im Gesamtvolumen von 8 Prozent, mindestens 240 Euro, mit einer Laufzeit von 33 Monaten vor. „Das Ergebnis setzt einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft. Gerade die besonderen Erhöhungen für die unteren Gehaltsgruppen sind eine wichtige soziale Komponente,“ sagt Michael Blug, Landesbezirksleiter von Verdi Rheinland-Pfalz-Saarland und ergänzt: „Auch die signifikanten Verbesserungen in der Pflege und für die Auszubildenden sind wichtig und gut. Aber auch vor Straßenwärtern oder Verwaltungsfachangestellten in den Dienststellen muss sich dieser Abschluss nicht verstecken.“ Blug sagt, dass der Abschluss einen Gehaltssprung von mehreren hundert Euro für Pflegekräfte, sowie deutlich bessere Löhne für Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte an Schulen sowie für Polizei und Rettungskräfte mit sich bringe. „Dieser Erfolg ist besonders wichtig. Der öffentliche Dienst ist wesentlich für uns alle. Wir brauchen eine attraktive und starke Daseinsvorsorge. Junge Menschen müssen hier, zu guten Bedingungen, ihre Ausbildung und ihre Karriere starten können.“



Im Einzelnen sollen die Gehälter im Gesamtvolumen rückwirkend zum 1. Januar 2019 um 3,2 Prozent, mindestens aber um 100 Euro, angehoben werden. Ein weiterer Anhebungsschritt um 3,2 Prozent (mindestens 90 Euro) erfolgt zum 1. Januar 2020 und um 1,4 Prozent (mindestens 50 Euro) zum 1. Januar 2021. Pflegekräfte erhalten darüber hinaus zusätzlich 120 Euro monatlich. Auszubildende bekommen zum 1. Januar 2019 und zum 1. Januar 2020 jeweils 50 Euro mehr. Darüber hinaus soll eine Aufwertung der Einstiegsgehälter (Stufe 1 der Entgelttabelle) in allen 15 Entgeltgruppen die Arbeit im Landesdienst für Neueinsteiger attraktiver machen. Diese Aufwertung beträgt im Volumen rund 11 Prozent und erfolgt in zwei Schritten zum 1. Januar 2020 sowie zum 1. Oktober 2020.

Blug fordert von den Landesregierungen beider Bundesländer die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Ergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. „Alles andere wäre nicht hinnehmbar,“ sagt Blug. (PM)



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