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Nachricht vom 25.02.2019    

Gemeinsam für den Ernstfall geübt

In einem gemeinsamen Ausbildungsblock haben die Feuerwehren Dernbach, Mogendorf und Ruppach-Goldhausen sowie die DRK Ortsverbände Montabaur und Herschbach/Unterwesterwald. den gemeinsamen Einsatz bei einer Schadenslage im Bereich der ICE Strecke Köln-Frankfurt geübt.

Impressionen vom Übungseinsatz. Fotos: Freiwillige Feuerwehr Dernbach/Westerwald

Dernbach. Sollte es zu einem Unglücksfall mit einem ICE im Dernbacher Katharina- Kasper-Tunnel oder im Himmelbergtunnel kommen, werden die genannten Einheiten zusammen auf dem Rettungsplatz an den jeweils zugewiesenen Noteinstiegen eingesetzt. Da hier im Ernstfall jeder Handgriff sitzen muss, ist man bestrebt, das Zusammenwirken der entsprechenden Kräfte zu optimieren und zu schulen. Hierzu werden in den Landkreisen Westerwald und Neuwied zwar abwechselnd alle drei Jahre gemeinsame Übungen durchführt, jedoch kommen nicht bei jeder Übung, aufgrund der unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten, alle Einheiten gleichermaßen zum Einsatz.

Daher hat der Löschzug Dernbach vor zwei Wochen zunächst die betroffenen Feuerwehren und das DRK zu einem theoretischen Übungsabend ins ortsansässige Feuerwehrgerätehaus eingeladen und die vorhandenen Kenntnisse aufgefrischt und dabei Grundlagenwissen vertieft. Am vergangenen Freitagabend konnte dann, dank der Unterstützung des zuständigen Notfallmanagers der Deutschen Bahn, Erhard Nilges, eine praktische Übung am Noteinstieg 2 des Dernbacher Tunnels durchgeführt werden.



Insgesamt waren über 50 Feuerwehrangehörige und 15 Rettungsdienstkräfte sowie Statisten und Übungsverletzte in das Übungsszenario eingebunden. Angenommen wurde ein Brand in einem ICE, aufgrund dessen der Zug im Tunnel zum Stehen gekommen war. Da der Bahnbetrieb für die Übung nicht eingestellt werden durfte, konnte man den Gleisbereich natürlich nicht betreten und beschränkte sich daher auf die Tätigkeiten im Treppenhaus, dem Schleusenbereich vor dem Tunnel und dem oberirdischen Rettungsplatz. Die Übungsleitung um Markus Herbst und Philipp Hübinger (beide Angehörige des Löschzuges Dernbach) zeigte sich ebenso wie der Notfallmanager mit dem Ergebnis der Übung mehr als zufrieden. Alle Beteiligten waren sich letztendlich einig, vergleichbare Übungen weiterhin in regelmäßigen Abständen durchführen zu wollen. (PM)


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