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Nachricht vom 24.02.2019    

„Rave on“ ließ Hachenburg erbeben

Hachenburg hat sich mal wieder als Mekka der Techno Szene im Westerwald, und darüber hinaus, bewiesen. Im Rahmen der in der Szene legendären Veranstaltungsreihe „the castle freaks“ pilgerten Hunderte von hartgesottenen Fans in die Stadthalle von Hachenburg, um sich mal wieder so richtig beschallen zu lassen. Veranstalter Sebastian Groth weiß, was die Fans erwarten, und er liefert. Selbst in Hachenburg lebend, hatte er als Ikone der Szene natürlich ein Heimspiel. Als DJ und Produzent von Techno ist er Stammgast bei den berühmtesten Festivals, wie in den angesagten Clubs der Metropolen. Nicht umsonst hat ihn das „Faze“ Magazin zum besten Techno Produzenten des Jahres gekürt.

Impressionen der Veranstaltung. Fotos: wear

Hachenburg. Die Party in der Stadthalle von Hachenburg begann um 21 Uhr und endete gegen 6 Uhr morgens am anderen Tag. Raver sind echte Hardcorefans, welche die Nacht zum Tag machen, deshalb erscheinen die meisten erst nach Mitternacht, vorher, das ist Kinderkram.

Sebastian Groth und seine Mannen hatten der Stadthalle ein vollkommen ungewohntes Gewand verpasst. Die gesamte Deckenfläche war mit überdimensionierten Bundeswehr-Tarnnetzen abgehangen, überall Discostrahler, die ohne Pause zuckende, ständig die Farbe wechselnde Blitzlichter in die Halle knallten. In der Halle selbst brauchte man keine Angst zu haben, umfallen zu können, da die Freaks Schulter an Schulter standen; wer Berührungsängste hatte, der war in Hachenburg fehl am Platz. Wenn man die wogende Menge betrachtete, konnte es nur verwundern, wie es möglich ist, trotz der Enge ausschweifend tanzen zu können. Zu Techno zu tanzen, kommt im Auge des Betrachters schon einer sportlichen Höchstleistung gleich, da die Beschallung pausenlos auf die Besucher niederprasselt.

Wer tatsächlich einmal „schwächelte“, hatte nur eine Möglichkeit, nämlich sich im Partyzelt vor der Stadthalle etwas runterzufahren. Auch vor der Tür herrschte eine total lockere, vollkommen entspannte Stimmung. Ravern ist das Wort Stress wohl ein Fremdwort, man kann es auf einen Nenner bringen: Je länger die Berieselung durch den wummernden Sound erfolgt, umso entspannter sind die Fans. Die Raver wollen keinen Ärger, die wollen nur tanzen.



Zur Mucke ist zu sagen, dass DJ Sebastian Groth ein exzellentes Feld von weiteren namhaften DJs aus der Raver-Szene zur Verstärkung an seine Seite geholt hatte: „Cisco Ferreira aka THE ADVENT“, „Linus Quick“, „Unmensch“ und „Klanglos“ werden in der Szene als absolute Superstars gefeiert. Sebastian Groths Besetzung des Abends las sich wie das „Who is Who“ der Raver-Szene. Wer nach Hachenburg zu „Rave on“ eingeladen wird, der hat sich seine Meriten schon auf den sagenumworbenen Festivals „Nature One“ und „Mayday“ erworben. Der Hachenburger Markus Weigelt erhielt auch die große Chance, sich auf großer Bühne dem Publikum zu präsentieren.

Die „Rave on-Party“ in Hachenburg zählt zu den Kultur-Highlights in der Löwenstadt, nicht vielen Veranstaltungen gelingt es, ein solch‘ großes Interesse zu erwecken, wie auch der Zustrom von vielen Besuchern aus der weiteren Umgebung von Hachenburg belegte. Sebastian Groth kann sicherlich die „Rave on-Party“ als Erfolg verbuchen, aus diesem Grunde geht es 2020 bestimmt in die nächste Runde. wear


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Kommentare zu: „Rave on“ ließ Hachenburg erbeben

2 Kommentare

Wie auch immer sich welche Gruppierung, Art- und Weise der Elektronischen Musik, EDM, House, Techno, Goa, Gabber, Trance, Psy, Hardtek, Tech-House, Minimal oder was auch immer nennen will, alles haben all die Anhänger dieser Musik-Stile gemeinsam; Extrem viel Leidenschaft, die Liebe zur Musik und das maximal an Zeit zu zelebrierende Erlebnis eines Raves voll auszukosten und von denen, wie dem der Artikel beschreibenden Veranstaltungen zu schwärmen und immer wieder auf ganz eigene Art zu perfektionieren.
["Techno, der Rave an sich, ist und war schon immer ein fester Bestandteil meines Lebens und ich lasse mich in meiner kulturellen auslebung darin nicht einschränken. Ein Verbot dessen und der sogenannten After-hour beschneidet mich in meiner Kultur, ja fast sogar in meinem Verständnis von Relegionsfreiheit!" >Nürnberg 2018<]
Vielen Dank an alle Mitwirkende und Initiatoren von Veranstaltungen wie diese!

Mit freundlichen Grüßen!
Rave On!
#2 von David Fiedler, am 26.02.2019 um 08:27 Uhr
Die Party war wirklich legendär!!
Wir, von www.rave-on.de, waren mit einem kleinen Team selbst vor Ort und haben nicht nur ausgelassen gefeiert, sondern uns auch etwas vom Stil und der Stimmung der Szene für unsere Seite Rave-On.de inspirieren lassen. Die Rave-Szene hat global natürlich eines gemeinsam und das ist die kompromisslose Liebe zu elektronischer Musik und schnellen Bpm-Rythmen, regional weisen die Raver Lifestyle jedoch kleine bis extrem große Unterschiede auf. Wir von "Rave On!" haben uns zur Aufgabe gemacht, all diesen verschiedenen Stilen eine Plattform zu bieten. Während es in Deutschland vermehrt Dark Techno, Hardtek, Minimal und Electronic House Musikstil-richtungsliebhaber gibt, die sich speziell in dunklen Farben am wohlsten fühlen, maximal schwarz-weiße eher unscheinbare Klamotten tragen, sieht es in Ibiza und dem US-Kontinent mit Festivalbewegungen als "Burning Man", PLUR und XOXO schon wieder ganz anders aus. In der östlicheren Hemisphäre wird die Beats per Minute Zahl sogar gern noch etwas mehr nach oben geregelt, dass Stilrichtungen wie Gabber entstanden und von vielen hart gefeiert und "gehackt", sprichwörtlich "hacken", also extrem schnell getanzt wird. So findet man eher im Südlichen Teil vermehrt schrille, bunte, paralysierende elektrische Töne wie Goa, Psy-Trance, Trance, Psychedelics und so weiter wieder. Bunte, schöne, Fantasiewelt anmutende Festivals wie Tomorrowland, Awakenings usw. bringen einen leichten Karneval- und Kostümcharakter rein.
#1 von David Fiedler, am 26.02.2019 um 08:27 Uhr

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