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Nachricht vom 20.02.2019    

"ViaSalus"-Insolvenz betrifft Ignatius-Lötschert-Haus nicht

Die zuverlässige ärztliche Versorgung ist auch in der stationären Altenpflege wichtig. Deshalb war dies das Schwerpunktthema der diesjährigen Mitgliederversammlung des Fördervereines im Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus in Horbach. Die Mitglieder konnten ebenso wie Heimleitung, Beschäftigte und Bewohnervertretung erfreut zur Kenntnis nehmen, dass die medizinische Versorgung im Haus auf einem guten Niveau gesichert ist.

Vorstand und Mitwirkende waren zufrieden mit den Ergebnissen der Mitgliederversammlung des Fördervereines im Ignatius-Lötschert-Haus im Buchfinkenland. Foto: privat

Horbach. Als einer der das Seniorenzentrum im Buchfinkenland betreuenden Hausärzte stellte Dr. Dominik Staudt (Praxis in Untershausen) im Gespräch mit den Teilnehmenden fest, dass regelmäßige Routinevisiten durch Allgemeinmediziner stattfinden und auch an den Wochenenden durch den Bereitschaftsdienst immer jemand verfügbar ist. „Die Zusammenarbeit im Haus mit Pflegekräften, Heimleitung und Bewohnern ist angenehm“, so Dr. Staudt. Auch die Betreuung durch Fachärzte für Psychiatrie und Zahnmedizin ebenso wie durch Apotheker und Physiotherapie funktioniere gut.

Diskussionen gab es um die Insolvenz der Dernbacher Katharina-Kasper-Via Salus-Gesellschaft, zu der das Ignatius-Lötschert-Haus seit 2017 gehört. „Ich bin aber noch Herr im eigenen Haus, da wir als eigenständige GmbH nicht direkt betroffen sind“, so Heimleiter Franz Schmitz. Gut entwickelt habe sich die neu eingerichtete Tagespflege und zum 1. April gehe die Pflegedienstleitung (PDL) im Haus in neue Hände. Trotz vieler guter Entwicklungen rund um das Altenheim sei die wirtschaftliche Situation nicht frei von Sorgen, beispielsweise durch den notwendigen Einsatz von Leiharbeit. „Unser großer Rückhalt sind die vielen Ehrenamtlichen im Haus und der starke Förderverein“, so Schmitz anerkennend.

Kassierer Hubert Kleppel (Stahlhofen) konnte einen guten Kassenstand des Vereins vermelden. Die Mitgliedsbeiträge und Spenden seien für den Einsatz von Praktikanten, eine Hebebühne am Kleinbus, das Angebot von Gedächtnistraining und die Anschaffung von Liederbüchern verwendet worden. Harry Krawinkel (Niederelbert) und Herman-Josef Schneider (Gackenbach) bescheinigten als Kassenprüfer eine korrekte Mittelverwendung. Auf Antrag von Benno Heibel (Heiligenroth) wurde der Vorstand einstimmig entlastet.



Vorsitzender Uli Schmidt (Horbach) stellte die zuvor vom Vorstand beschlossenen Aktivitäten für das neue Vereinsjahr vor. Dies beinhaltet Klassiker wie den Neujahrsempfang, den Arbeitseinsatz „Aktion Wühlmaus“ und die Treffen der 555er-Senioren. Im Mittelpunkt steht aber die Grundrenovierung der bisher von den im Haus wohnenden Barmherzigen Brüdern genutzten „Klausur“. Mit Hilfe von zwei Unternehmen und in Eigenleistung sollen die insgesamt fünf Räume wieder für das Haus nutzbar gemacht werden. Darüber hinaus wurde auch darüber gesprochen, die Kapelle über dem Haus am Waldrand mit einen neuen Außenanstrich zu versehen. Außerdem sind eine Fachveranstaltung zur Altenpflege und ein Abendkonzert mit dem Chor Musica Viva aus Welschneudorf geplant.

Der Vereinsvorsitzende dankte allen für viel Rückenwind und bat um Unterstützung der vielen geplanten Vorhaben. Schriftführer Franz-Josef Jung (Welschneudorf) äußerte die Hoffnung, dass die Mitgliederzahl von derzeit 180 wieder wächst. „Mit noch mehr zahlenden und gerne auch aktiven Mitgliedern können wir noch mehr für unsere Bewohner/innen und hochaltrigen Senioren außerhalb des Hauses auf den Weg bringen", so Jung. Infos gerne im Ignatius-Lötschert-Haus unter Tel. 06439/890 sowie beim Förderverein per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.


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