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Nachricht vom 10.02.2019    

Abenteuerliche Trunkenheitsfahrt zwischen Vielbach und Mogendorf

Am späten Freitagabend, 8. Februar, meldete sich ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer bei der Polizei Montabaur und teilte einen in Schlangenlinien fahrenden PKW auf der Strecke zwischen Vielbach und Mogendorf mit. Der PKW sei wiederholt auf die Gegenfahrbahn geraten, wobei es fast schon zu einem Unfall gekommen sei. Da das Kennzeichen bekannt war, konnten entsprechende Fahndungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Symbolfoto

Mogendorf. Der PKW wurde schließlich an der Halteranschrift festgestellt. Die anschließenden Ermittlungen ergaben einen nicht alltäglichen Sachverhalt: Ein 52-jähriger Mann holte seinen 36-jährigen Arbeitskollegen nach Feierabend an dessen Arbeitsstelle ab, um ihn nach Hause zu fahren. Da er aber stark alkoholisiert war, kam es zu der zuvor gemeldeten Schlangenlinienfahrt, welche auch dem Beifahrer und Arbeitskollegen zu gefährlich wurde, sodass man unterwegs einen Fahrerwechsel durchführte und so sicher zu Hause ankam.

Der hilfreiche erste Fahrer stand mit 2,6 Promille mehr als deutlich unter Alkoholeinwirkung und verlor dadurch seinen Führerschein. Der zweite Fahrer hatte kein Alkoholproblem. Er stand aber unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln und besaß keinen Führerschein.
(PM Polizeiinspektion Montabaur)


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